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Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Battle Nexus


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Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Battle NexusReview vom 08.12.2004

Das Green-Team kehrt zurück. Die vier pizzaschlingenden Teenager mit farbigen Augenmasken und hartem Rückenpanzer werden erneut von Konami ins Rennen geschickt. Der Vorgänger zeigte gute Ansätze, war jedoch viel zu schnell durchgespielt. Wie sieht es mit der Ausdauer des 2. Teils aus? Mehr dazu im folgenden Test. Das Quartett, welches Ende der 80er und Anfang der 90er Kinderherzen höher schlagen ließ, kehrte in der westlichen Welt dank des Senders Fox-Kids zurück. Die Teenage Mutant Ninja Turtles waren für die damalige Generation, was heute Yu-Gi-Oh oder ähnliche trendy Anime-Serien darstellen. In den USA erblühte das Turtles-Fieber zu frischemLeben, durch die neu ausgestrahlte Zeichentrickserie. Konami hat sich, wie in der Vergangenheit, die Lizenzrechte zu den vier Grünlingen gesichert. Nach einem sehr kurzen ersten Teil haben die Fans umso größere Erwartungen am Nachfolger, doch ob dieser Titel an Super-Nintendo-Blütezeit ranreichen kann?

Beginnt man ein Spiel, so stehen drei Speicherstände und drei Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Nach einem kurzen, bebilderten Intro mit einer recht unbedeutenden Story darf man seinen Lieblingscharakter wählen. Und los geht’s! Hier tauchen auch schon die ersten Veränderungen im Direktvergleich mit dem Vorgänger auf. Denn zu Anfang eines jeden Levels beginnt unser grüner Freund ohne seine spezifische Hauptwaffe. Diese muss im entsprechenden Abschnitt erst gesucht werden. Mit begrenzt angriffstarken Ninja-Sternen bewaffnet, macht sich unsere mutierte Schildkröte nun auf, seine Waffe zu finden. Meister Splinter hat seinen Schülern viel beigebracht, aber dass sie jemals was mit Splinter Cell zu tun haben würden, hatte diese überdimensionale Ratte wohl nie geglaubt. Denn ähnlich wie Sam Fischer gilt es, sich zunächst, bis zum Erhalt der Waffe, unentdeckt durch die Level zu schleichen. Dabei ist zu beachten, dass jeder der vier Grünlinge komplett verschieden ist. Ob nun das technisch begabte Genie Donatello, der hitzköpfige Raphael, der coole Anführer Leonardo oder der verspielte Michelangelo: Alle Schildkröten sind natürlich mit Ihren spezifischen Waffen Bo, Sais, Katana-Schwerter und Nunchakus versehen.

Ohne Waffe in der Hand kann jedoch der gewählte Held nicht seine Spezialfähigkeiten nutzen, denn jede der vier Schildkröten verfügt über eigene Kampftechniken, wie auch Fertigkeiten. So hat Michelangelo mit der spezifischen Augenbindenfarbe „orange“ die Fähigkeit, mit seinen Nunchakus kurze Zeit durch die Lüfte zu schweben (wie schon in Turtles 3 für den Game Boy Klassik). Raphael kann sich mit Hilfe seiner Sais in den Wänden festkrallen und sie ähnlich wie Spiderman erklimmen. Donatello hingegen kann in dunkelen Abschnitten der Levels via Nachtsichtbrille sehen, um auch dort die versteckten Kristalle zu finden.

Denn genau diese noch ungenannten Kristalle gilt es, neben dem erreichen des Ziels aufzuspüren. Zwar ist es nur möglich, die Level nach und nach mit nur einem der vier Teenage-Kröten durchzuspielen, wer dennoch alle Kristalle findet wird mit Bonuselementen versorgt. Spannender wäre gewesen, wenn zur passender Situation der entsprechende Turtle gewählt werden müsste, dies fällt dessen ungeachtet aber aus.

Zwischen den üblichen Schleich- und Prügel-Leveln gibt es immer wieder jene, die für Abwechslung sorgen sollen. So z.B. ein Weltraumlevel, in dem es gilt, Raumschiffe und Asteroiden aus dem Cockpit abzuschießen, ohne dabei von den herannahenden Objekten getroffen zu werden. Natürlich dürfen auch die Rennen auf dem Kanalisations-Skateboard nicht fehlen.

Wie schon beim Vorgänger lassen sich bei Teenage Mutant Ninja Turtles 2 auch Passwörter freispielen, die wiederum nicht zum laden von Spielständen gedacht sind, sondern zum freischalten von Goodies auf der Game Cube Version.

Neben dem Hauptspiel, welches in 3 Welten aufgeteilt ist und über jeweils 7 Level verfügt, gibt es noch 2 im Hauptmenü anwählbare Minispiele. Zum Einen gibt es den Racing Modus, welcher eine Hetzjagd auf dem Sewer-Skateboard darstellt. Zum anderen gibt es einen Battle Modus, welcher sich als Prügelorgien mit üblichen Gegnern darstellt.

Im Vergleich zur vorherigen Version ist ein Lob zur Spielzeit und demLeveldesign auszusprechen. Denn hier sind die größten Verbesserungen geschehen. Zwar wird auch Turtles 2 nicht über mehrere Wochen hinweg gespielt werden können. Bis man es erschöpft und vollen Hochmutes durchgespielt erstmal von sich legt, wird es eine Zeitlang für Fans den passenden Spielspaß aufbringen können. Der Schwierigkeitsgrad ist wie zuvor frei wählbar und reicht von simpel bis knackig. Hier sollte für jeden das Passende dabei sein.

Steuerung:
Steuerungstechnisch wurde am Spiel nicht viel verändert, was in diesem Falle sehr gut ist. Denn die Kontrolle über die Kröten war schon im Vorgänger gelungen umgesetzt, so dass sich der Spieler mit den einfachen Combos und Spezialattacken schnell zurechtfindet und sofort loslegen kann. Darüber hinaus kann man die Steuerung als präzise und genau beschreiben, nur selten gerät man in den Levels in Sprungprobleme.

Grafik:
Auf dem ersten Blick hat sich nicht viel getan im Vergleich zum Vorgänger. Dennoch sind einige Detailverbesserungen an den Grafiken des gesamten Spiels zu erkennen. Die Animationsphasen scheinen auch das eine oder andere Mal aufgemotzt zu sein. Auch einige Mode 7 Effekte in den Actionleveln zwischendurch sind vorhanden. Zwar nicht weltbewegend, dennoch für Fans ansehnlich durch die Comicnähe und den Wiedererkennungswert.. Sound:
Meine armen Ohren. Hier wurde die einzige Verschlimmbesserung getätigt, denn was hier geboten wird, ist leider mehr als dürftig. Musikstücke, die noch zu Zeiten des Game Boy Colors als „Out“ bezeichnet würden. Nur die Kampfsounds und Sprachsamples sind annehmbar.

Features:
Sprachauswahl, vier verschiedene Helden, 3 Speicherstände, Minispiele, die für Abwechslung sorgen und auch im Multiplayer gegeneinander ausgetragen werden können, eine gute Comicnähe und Verbindungsmöglichkeiten mit der Gamecube Version des Spiels gehören zu den großen Pluspunkten des Spiels. Auch die Spieldauer ist diesmal nicht unter dem Lizenzüblichen und somit kein Grund zum Punkteabzug.

Fazit:
Teenage Mutant Ninja Turtles 2 beinhaltet viele Elemente, die im ersten Teil des Spiels noch gefehlt haben. Ein durchdachtes Leveldesign, viele Möglichkeiten und klassische Prügel-Action machen das Spiel für die Fans der Serie interessant. Sogar nostalgieverliebte 80er Jahre Spieler sollten zumindest einmal Probespielen, denn dieser Titel könnte alte Erinnerungen wecken.




Kevin Jensen für PlanetGameboy.de



Vielen Dank an Konami für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
74%
Fans werden „Cowabunga!“ ausrufen! Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Noch immer gut
  Features Speicherbatterie, Game Cube Link, Multiplayer und mehr.
  Grafik Leichte Detailverbesserungen
  Sound Ein Rückschritt in die Game Boy Color Zeit.
  Spielspaß Nicht lang andauernd, aber Spaß bringend.







Details
Spielname:
Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Battle Nexus

Publisher:
Konami

Genre:
Action Jump-N-Run

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
ja

Screenshots:

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