Boxing Fever
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Boxing FeverReview vom 23.03.2002
"...8, 9, 10, K.O."! Na, schon erkannt? Genau, nach dem eher mittelmäßigen "Ready 2 Rumble" beglückt uns ein weiteres Boxspiel: "Boxing Fever". Stürzt euch mit insgesamt 8 Boxern ins Vergnügen und zeigt eurem Gegner, was ein Haken ist. Ob es sich aber wirklich besser als unser altbekanntes "Ready" schlägt, erfahrt ihr in unserem Test! Nach dem gut animierten Intro gelangt ihr natürlich ins Hauptmenü. Ihr könnt 8 verschiedene (leider erfundene) Boxer auswählen, die sich durch Schnelligkeit und Stärke unterscheiden. Wenn ihr mit eurem gewählten Spitzenboxer die Ringmatte betretet, werdet ihr überrascht sein, aus welcher Perspektive man kämpft. Nicht wie gewöhnliche Fight und Boxspiele von der Seite oder Schräg oben, nein! Ihr boxt aus der First Person Perspektive. Prinzipiell braucht ihr nur A für Linker Schlag und B für Rechter Schlag. Ihr könnt jeweils mit L und R rechts bzw. links gegnerische Schläge ausweichen, was aber sehr selten benützt wird. Mit dem Steuerkreuz könnt ihr unten (Bauch), oben (Kopf) schlagen und euch decken.
Kommen wir zur Schadensanzeige: Immer wenn ihr getroffen werdet, wird eure Schadensanzeige kleiner. Wenn eure Schadensanzeige völlig erschöpft ist, geht ihr K.O. Sobald euer Boxer wieder steht, wird ein Teil der Schadensanzeige wieder hergestellt. Die Farbe der Schadensanzeige gibt Auskunft über die Kondition eures Boxers. Ist sie rot, schlägt euer Boxer nur noch sehr langsam, was ein Vorteil für euren Gegner ist. Aber nach jeder Runde bekommt ihr eine kleine Verschnaufpause sowie neue Kondi.
Außerdem könnt ihr eure Schlagkraft erhöhen, indem ihr einfach lange das Steuerkreuz nach links oder rechts gedrückt haltet, bis euer Handschuh anfängt zu "glühen" und setzt dann mit einem Schlag nach. Doch während des Aufladens, seid ihr eine leichte Beute für euren Gegner. Es stellt daher also immer ein Risiko dar! Was mir negativ aufgefallen ist: Ihr könnt euch während des Kampfes nicht bewegen, sprich weglaufen, was zumindest für mich persönlich ein großes Manko ist. Das Menü wurde leider komplett in Englisch gehalten.
Für den Schnelleinstieg steht euch der Single-Fight zur Verfügung, mit dem ihr gegen einen beliebigen Gegner euer Wahl kämpft. Im Championchipmodus kämpft man gegen mehrere Boxer und kann zwischen 5 Schwierigkeitsgraden wählen. In der Amateurklasse kommt ihr noch mit unkontrollierten Schlägen ans Ziel, später seid ihr ohne gezieltes Decken und Schlagen schnell verloren. Wenn ihr es nach dem xten mal nicht geschafft habt, müsst ihr nicht gleich in Wut ausbrechen und euren GBA zerschrotten, sondern greift lieber zum Training, wo ihr gegen einen Roboter kämpft, der euch mit allen möglichen Schlägen und Combos vertraut macht. Fortgeschrittene Spieler haben aber auch den kompletten Championchipmodus in ein paar Stunden durch.
Zum Glück gibt es ja noch das "Survial" (Überleben), wo ihr möglichst viele Boxer besiegen müsst, ohne niedergeschlagen zu werden. Das ist der einzige Modus der für einen längeren Zeitraum ausreichende Motivation sorgt.
Grafisch gesehen hat Boxing Fever einiges auf dem Kasten. Das Publikum ist super animiert und wirkt sehr real. Die Boxer sind zwar im Zeichentrickstil gehalten, aber die Entwickler haben auf Details jedes einzelnen Boxers geachtet. Z.B. kann man vom 2.03 m großen Tiny nur seine Brust zu Sicht bekommen und den 1.75 kleinen Micky manchmal übersehen. Schade nur, dass das Publikum nicht auf den Spielverlauf reagiert und die Farben etwas verwaschen aussehen. Ansonsten ist die Grafik sehr gelungen.
Was die Steuerung angeht, kann man nicht meckern. Im Gegensatz du Ready2Rumble ist sie von Boxing Fever genauer und wie oben gezeigt, ist sie sehr einfach zu verinnerlichen.
Der Sound gefällt mir auch gut. Die Schlaggeräusche wirken sehr real und der Moderator lässt mit seinen coolen Kommentaren das richtige Boxfeeling auf kommen. Leider gibt es auch hier ein Manko: Nach 1 Stunde Spielen bringt mich die Musik immer wieder auf die Palme (zum Glück bei Setup abstellbar).
Das beste Features (wie bei den meisten Box -und Fightspiele) ist der Multiplayermodus, den man in Ready2Rumble vergeblich gesucht hat. Für ein wenig Langzweitmotivation sorgt der Survialmodus, der immer wieder motiviert seinen Rekord zu brechen. Aber: "Boxing Fever" hat keinen Batteriespeicher, so kommt ihr von der nervigen Passworteingabe nicht herum. Ein Editor wie bei Ready hätte Boxing Fever dem Spielspass bestimmt gut getan. Leider sind auch nicht mehr als 8 Charaktere anwählbar. Insgesammt also etwas wenig "Substanz".
Fazit:
Boxing Fever bietet eine tolle Grafik, gute Steuerung und nette Sounds. Das ist zwar alles schön und gut, Tatsache ist jedoch, dass BF auf Dauer langweilig wird, weil es an ausreichenden Features mangelt. Boxing Fever macht großen Spaß, man hat es aber halt zu schnell durchgespielt.
Trotzdem kann ich euch das Spiel aufgrund des sehr gelungenen 2 Link Spielermodus und der außergewöhnlichen Perspektive empfehlen.
by René (FuTuRe)
Vielen Dank an THQ für die Bereitstellung des Testmusters.
Steuerung
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Leicht zu verstehen und genauer als die von R2R
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Features
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Pro: Multiplayer Contra: Passwort und Spielmodi.
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Grafik
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Super animiertes Publikum, coole Charaktere
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Sound
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Schöne Boxgeräusche, nervige Musik
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Spielspaß
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gut, aber wird leider zu schnell langweilig.
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Details
Spielname:
Boxing Fever
Publisher:
THQ
Genre:
Sportspiel
Release:
.. (erschienen)
Multiplayer:
ja - 2 Spieler
Screenshots:
 ScreenViewer öffnen (9)
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