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SpongeBob & Freunde: Schlacht um die Vulkaninsel


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SpongeBob & Freunde: Schlacht um die VulkaninselReview vom 22.07.2007

Die Einen lieben ihn, die Anderen hassen ihn. Er ist klein, gelb und rechteckig, hat eine eigenwillig hohe Stimmlage und wohnt in einer Ananas ganz tief im Meer. Die Rede ist natürlich von keinem geringeren als Spongebob Schwammkopf, welcher sich heute gemeinsam mit zahlreichen Freunden die Videospiel-Ehre geben wird. Langsam aber sicher lässt sich sagen, dass die „Ära GameBoy Advance“ allmählich kurz vor ihrem Ende steht. So könnte jeder Titel einer der letzten sein. Doch genug Trübsal geblasen – „Spongebob und seine Freunde: Schlacht um die Vulkaninsel“ nennt sich THQs aktueller Ableger nach allerlei anderen schrägen Spongebob-Versoftungen. Was es mit der Schlacht um die Vulkaninsel auf sich hat und worum es überhaupt geht - damit haben wir uns näher auseinandergesetzt.Eine verblüffend simple Story offenbart sich schon von Beginn an: Der böse, böse Mawgu hat doch tatsächlich die Frechheit, einen Laden auf der Vulkaninsel zu eröffnen! Nun liegt es an Spongebob und seinen Freunden, Mawgu dazu zu bringen, diesen wieder zu schließen. Nur all zu gut, dass unser kleiner Schwammkopf mit dieser schwierigen Aufgabe nicht allein beauftragt ist und ihm zahlreiche Freunde zur Seite stehen – etwas merkwürdig ist nur, dass diese Freunde nicht unbedingt Bewohner von Bikini Bottom sind, sondern gleich aus gänzlich anderen Gefilden jenseits der Serie stammen. Neben Danny Phantom, Timmy Turner und Cosmo & Wanda gibt es dann aber doch den übergewichtigen, rosa Seestern Patrick, welcher unmittelbar neben Spongebob wohnt (zumindest in der Zeichentrickserie).

Doch beginnen wir am Besten ganz von vorn. „Schlacht um die Vulkaninsel“ spielt sich auf die ersten paar Tastendrücke tatsächlich wie ein normales 2D-Jump´n Run. Etwas eigenartig stößt der erste Auftritt des löchrigen Schwamms auf; einmal aus dem sprichwörtlichen Himmel gefallen, wird der Spieler auch gleich von Cosmo & Shiva in Empfang genommen und mit ersten Storyhappen gefüttert. Ohne ein Tutorial geht es dann auch schon los. Neben Hüpfen, Laufen und Blubberblasen blubbern ist vorerst nichts weiter machbar und der etwas verwunderte Tester hofft, dass sich dies möglichst schnell ändern wird und die Einöde bestehend aus Hüpfeinlagen von Plattform zu Plattform bald endet. Tatsächlich wandelt sich das eher öde Jump´n Run schon nach kurzer Zeit zu einem recht passablen Titel - so dienen die Blubberblasen vom Gelbschwamm zum Beispiel dazu, lilafarbenem Schleim, der von der Decke hängt, den Gar aus zu machen. Außerdem können bestimmte Türen und Tore nur über besagte Blasen und unter Verwendung eines entsprechenden Mechanismus betätigt, und damit geöffnet werden.

Doch damit noch lange nicht genug, denn jetzt geht es erst so richtig los. Im Laufe des Abenteuers trifft der Spieler auf immer mehr Charaktere, welche ihre ganz eigene Spezialfähigkeit haben: So kann zum Beispiel Danny Phantom auf Knopfdruck durch massiven Fels gehen. Patrick hingegen kann steile Wände im Nu erklimmen und sich anschließend wie ein Fallschirm sicher zu Boden gleiten lassen. So hat jeder der zahlreichen Figuren seine ganz eigenen Fähigkeiten, die sinnvoll im Spiel genutzt werden wollen. Mit einem Druck auf den L-Trigger kann zwischen den Charakteren hin-, und hergeschaltet werden. Das ist auch mehr als nötig, denn die zahlreichen Hindernisse wollen mit entsprechenden Fähigkeiten erfolgreich überwunden werden. Bisweilen verlangt das Spiel durch eben solche Aktionen gescheites und kluges Vorgehen. Sind die linearen Areale zu Beginn des Spiels anspruchslos, zieht der Schwierigkeitsgrad mit der Zeit immer mehr an und verlangt mit stetigem Voranschreiten im Spiel immer mehr Hirnschmalzkapazität. Die Rätsel an sich sind dabei in der Regel gut überschaubar, verlangen aber nach dem einen oder anderen Versuch, bevor es schlussendlich klappt. Neben allerlei Goodies und Co., die entdeckt werden wollen, gibt es auch zahlreiche Mechanismen, die nur durch entsprechende Spezialattacken zur Funktion getrieben werden können. So liegt es an dem Spieler selbst, den passenden Buddy dafür zu Rate zu ziehen, was aber schon nach kurzer Zeit wie von selbst funktioniert. Lässt sich vom Gameplay an sich doch ein recht positives Bild zusammenfassen, wirkt die grafische Aufmachung des Titels insgesamt eher detail-, und lieblos inszeniert. Wenige Details und noch weniger grafische Abwechslung trüben hier eher das Auge. Dabei wäre deutlich mehr machbar und vor allem möglich gewesen. So muss sich der Spieler mit tristen Arealen mit ähnlicher Farbgebung zufrieden geben.

Ähnlich verhält es sich mit den Sounds, als auch der musikalischen Untermalung: Schon nach wenigen Minuten bewegt sich die Hand schon fast automatisch in Richtung Lautstärkereglung, und ehe man sich versieht, spielt man „Schlacht um die Vulkaninsel“ lieber im Stillen oder mit einer Geräuschkulisse nach Wahl. So passen sich Sounds und Musik der klammen Grafik wirklich gut an, was alles andere als positiv auffällt. Die Steuerung hätte insgesamt ein wenig direkter ausfallen können. So ist es so manches Mal nicht ganz einfach, die Figuren durch die tristen Landschaften zu scheuchen. Mit ein wenig Übung lässt sich hier aber dennoch vieles erreichen. Auf die Integration eines Multiplayermodus hat man komplett verzichtet.

Fazit:
Eigentlich hat „Spongebob und seine Freunde - Schlacht um die Vulkaninsel“ bis auf Patrick und Spongebob himself rein gar nichts mit der Zeichentrickserie oder dem Kinofilm zu tun. Wenn man allerdings einmal von der sparsamen Grafik und der nervigen Vertonung absieht, bleibt ein Spiel übrig, das auf den zweiten Blick gar nicht mal so schlecht ist. Die Idee mit den vielen Fertigkeiten und Charakteren, welche durch die Bank weg alle sinnvoll eingesetzt werden können und müssen, ist wirklich nett. Hinzu gesellt sich ein moderater bis durchaus fordernder Schwierigkeitsgrad. Das ganze Setting an sich ist aber trotzdem für die jüngeren Spieler mit Fanambitionen gerichtet und wird es darüber hinaus schwer haben, vor dem großen Spielerpublikum bestehen zu können.



Malte Latton für PlanetGameboy.de



Vielen Dank an THQ für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
67%
Ein überraschend nettes GBA-Lizenzspiel mit einigen Mängeln. Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Überwiegend recht gut, manchmal etwas unpräzise.
  Features Zahlreiche Charaktere sorgen für Abwechslung.
  Grafik Manchmal kahl, trist, beinahe demotivierend.
  Sound Nicht wirklich gut anzuhören.
  Spielspaß Immerhin mit einigen interessanten Ideen gespickt.







Details
Spielname:
SpongeBob & Freunde: Schlacht um die Vulkaninsel

Publisher:
THQ

Genre:
Jump-n-Run

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:


Screenshots:

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