Bratz: Diamonds
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Bratz: DiamondsReview vom 28.11.2006
Die Bratzen sind wieder zurück und haben Diamanten im Schlepptau. Wir haben uns in das knallbunte Spiel gewagt und sagen euch ob die Modepüppchen es diesmal geschafft haben, etwas Spielspaß mitzubringen. Wir schreiben das Jahr 2006 anno Domini, die Welt der Videospiele hat sich innerhalb der letzten Jahre grundlegend geändert. Kabelloses Onlinespielen gegen Kontrahenten aus der ganzen Welt ist ein fester Bestandteil der aktuellen Handheld-Generation geworden und innovative Spielideen schießen aus dem Boden. Doch eine Art von Spielen bekommt man noch immer recht häufig vor die Linse. Schlechte Spiele, die durch eine unausgereifte Steuerung, eine triste Grafik, monotonen Sound oder den fehlenden Spielspaß eine wirklich geringe Wertung einheimsen, gibt es zu Genüge. Auch "Bratz Dolls" war so ein Titel, der bereits vor mehr als drei Jahren seinen Weg in die PG-Redaktion fand. Man sollte glauben, dass die Entwickler daraus lernen, wenn ein Spiel haufenweise schlechter Kritik ausgesetzt wird, und beim nächsten Mal mit etwas mehr Liebe an die Sache gehen. Doch dem war nicht so. Auch im letzten Jahr, konnte der zweite Teil mit dem peppigen Namen "Bratz Rock Angelz" weniger überzeugen. Doch alle guten Dinge sind drei und so schwingen wir nun auch bei den neuesten "Bratzen" unsere Tatzen über den Gameboy Advance. Ob man sich diesmal mehr Mühe gegeben hat und man vielleicht sogar eine Kaufempfehlung aussprechen kann, werden wir in unserem heutigen Test zu "Bratz Forever Diamondz" klären.
Wieder einmal verrät uns schon die Verpackung, an welche Zielgruppe sich dieser Titel richtet. So wird man den typischen Action-Fan wenig mit den kleinen Mietzen locken können, die die Front des Pappkartons schmücken, während (zumindest größtenteils) junge Mädchen sofort auf die glitzernden Steinchen, die schicken Klamotten und die langen, strähnigen Haare abfahren werden. Aber genug geschwafelt; ab zum Herzstück des Spiels, dem "Story-Mode". Storymäßig darf man nicht sehr viel erwarten und wird demnach auch mit einer eher flachen Geschichte beschenkt: Die Freundinnen Cloe, Sasha, Jade und Yasmin - die auch schon in den Vorgänger-Spielen die Rolle der Protagonisten einnahmen - haben die einmalige Chance, an einem Wettrennen teilzunehmen, bei dem es darum geht, eine junge, fesche Nachwuchs-Modedesignerin zu finden, diese in den Koffer zu packen, um sie dann schlussendlich im Finale vorzustellen und den ersten Platz zu ergattern. Doch bevor es soweit ist, ruft natürlich die Pflicht! Zwar haben die jungen Mädels schon allerhand Dinge, wie beispielsweise ein eigenes Modemagazin erschaffen, doch ihre aktuelle Aufgabe stellt sich als besonders schwer heraus, da verschiedene "Kollegen" alles daran setzen, dass die Bratzen ihr Ziel, die heimliche amerikanische Hauptstadt "New York" nicht erreichen und somit auch den Wettbewerb verlieren. So beginnt man - nachdem man sich für eine Lackierung des "Bratz-Trucks" entschieden hat (insgesamt stehen sechs verschiedene Lackierungsmöglichkeiten zur Verfügung) - mit einer Fahrt über einen amerikanischen Highway. Dort gilt es, möglichst viele "Blingz" aufzusammeln, die auf der Straße herumliegen, anderen Autos auszuweichen und möglichst sicher und schnell voran zu kommen. Nach kurzer Zeit findet man sich dann in einer Stadt wieder, in der es so einiges zu entdecken gibt. Schon zu Beginn werden einem hier eine Hand voll recht simpler Aufgaben gegeben, doch es besteht zudem die Möglichkeit, Passanten anzusprechen, die möglicherweise auch eine Bitte an den Spieler haben. So wird man beispielsweise gebeten, einem netten, jungen Mann den Weg zu einem Western-Laden zu weisen, ein verlorenes Kind zu seiner Mutter zurückzubringen oder sich mit ähnlich sinnlosen Dingen die Zeit zu vertreiben. Auf der Reise quer durch das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" gilt es, etliche dieser Aufgaben zu lösen, bevor man schlussendlich nach New York gelangt, wo das alles entscheidende Finale stattfindet.
Natürlich ist man auch schon auf der Suche, nach einem passenden Nachwuchsdesigner und vor allen Dingen ist es wichtig, nach jedem fünften Schritt einen Laden aufzusuchen, der die neueste Mode im Angebot hat. Dies stellt einen festen Bestandteil des Spiels dar und begleitet einen demnach auch noch, wenn man etliche Kröten für mehr oder minder schicke modische Kleidungsstücke investiert hat. Bezahlt wird - wie Kenner der Serie sicherlich schon wissen - mit so genannten "Blingz", die bereits angesprochen wurden. Diese kann man beispielsweise durch kleine Mini-Spiele (Volleyball...) ergattern. Allerdings schade, dass die meisten Spiele nur wenig der virtuellen Währung auf das Konto buchen, sodass es oftmals eine halbe Ewigkeit dauert, bis man genug Zaster zurückgelegt hat, um sich die vorgegebene Anzahl an Klamotten zu kaufen. Dass man die Kleidung nicht nur in seinem Einkaufswagen herum trägt, ist klar. Und so hat man die Möglichkeit, seinen aktuell gesteuerten Charakter nach Belieben umzustylen.
Wer sich sofort in die Mini-Games verliebt, kann diese auch wahlweise direkt starten und muss sich nicht extra in den Story-Mode begeben. Zwar kann man manchen dieser Spielchen durchaus einen kleinen Spaßfaktor zuschreiben, jedoch werden anspruchsvolle Spieler schon nach kurzer Zeit die Lust verlieren.
Steuerung:
Wirklich umfangreich ist die Steuerung auf keinen Fall! Eher zweckmäßig und sehr, sehr simpel gehalten, soll sie auch den jungen Spielern die Möglichkeit geben, das Spiel in vollem Umfang zu nutzen. Jedoch macht einem die fehlende Genauigkeit einen Strich durch die Rechnung und so ist es ganz wie im echten Leben und die Liebste läuft beim Shopping immer genau dorthin, wovor man sich selbst bewahren wollte. Dass dieser Zustand schon beim letzten Teil dazugehörte, tröstet darüber auch nicht hinweg.
Grafik:
Wirklich überzeugen kann die Grafik nicht. Zwar erkennt man so ziemlich alles, was man auf dem Bildschirm sieht, jedoch wirkt die Darstellung lieblos und meist ähneln sich bestimmte Gegenstände wie ein Ei dem anderen. Der GBA hat bereits gezeigt, was er auf dem Kasten hat und hier wird sicherlich untertourig gefahren.
Sound:
Wer noch immer den Drang dazu hat, sich das Spiel zu kaufen, sollte auf jeden Fall die Batterien aus dem Hörgerät nehmen. Die einfachen Melodien sind bis auf kleine Ausnahmen recht nervig und wiederholen sich scheinbar ständig.
Features:
Das schlechte Gesamtbild ändert leider durch Betrachtung des Features nicht, stattdessen wird es abgerundet. Der Story-Mode macht auch dann nur wenig Spaß, wenn man sich für Glitter und Glamour begeistern kann und selbst die Zielgruppe des jüngeren Semesters hat keine Probleme damit, das Spiel in wenigen Stunden zu Ende zu spielen. Dann ist das Ganze auch schon meist vorbei, obwohl man die Möglichkeit hat, Mini-Games erneut zu "genießen".
Fazit:
Zwar erschien mit "Bratz forever Diamonds" bereits der dritte Teil für den Gameboy Advance, jedoch kommt auch dieser in - von den Vorgängern – gewohnt minderer Qualität daher. Technisch hat man eigentlich keine Neuerungen seit dem letzten Teil und auch Spielerisch hat sich nichts geändert. Die Story bleibt durchgehend stumpf und unlogisch, was die Fans der "süßen" Bratzen aber sicherlich nicht von einem Kauf abhalten wird. Eltern werden sich nach einer Alternative für "die Kleinen" umsehen und Personen abseits der Zielgruppe werden den Titel besser im Regal stehen lassen.
Max Zeschitz für PlanetGameboy.de
Herzlichen Dank an THQ für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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WERTUNG:
42%
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Vorsicht die Bratzen sind wieder da!
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Zu diesem Spiel:
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Preischeck
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Tipps und Tricks |
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Komplettlösung |
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Videos
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Steuerung
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Es geht, wenn auch nur schwer.
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Features
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Kaum Features gepaart mit einem kurzen Abenteuer, das funktioniert nicht!
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Grafik
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Der GBA hat mehr auf dem Kasten, als man hier sieht.
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Sound
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Der bekloppte Frosch kann einpacken, denn hier liegen die Nerven noch schneller blank.
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Spielspaß
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Zumindest kurzzeitig kann das Spiel ein bisschen Spaß bringen.
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Details
Spielname:
Bratz: Diamonds
Publisher:
THQ
Genre:
Anderes
Release:
.. (erschienen)
Multiplayer:
nein
Screenshots:
 ScreenViewer öffnen (6)
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