Planet3DS PlanetDS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetGameboy N-Page.de

Ab durch die Hecke


  • Testbericht
  • Bilder (7)
  • News & Videos (3)
  • User (2)
  • Spiel Kaufen
Ab durch die HeckeReview vom 14.08.2006

Hurra, hurra, die computeranimierten Tierchen sind da. Ob sich Verne, RJ, Hammy und Co. abseits der großen Leinwand auch so gut schlagen, zeigt unser Test. Der Film ist jedenfalls zu empfehlen...Was wäre eine Comicverfilmung ohne die passende Umsetzung für die gängigen Nintendohandhelden? Traditionell gesehen ein Reinfall. Animationshighlights wie Shrek 2 oder der allgegenwärtige SpongeBob Schwammkopf verkaufen sich erstklassig und sind schnell programmiert: Über eine Story muss man sich schließlich keine großen Gedanken machen. So auch nicht bei der Umsetzung des Kino-Abenteuers Ab durch die Hecke. Michael Fry & T. Lewis' Comicfiguren wurden erstmals als Comicstrips in großen Zeitungen abgedruckt und sind unter http://www.hedgeweb.com/ online einzusehen. Schnell entstand ein Kult rund um die Abenteuer von RJ, Verne und den anderen Tieren des Waldes, die eines Frühlings aus dem Winterschlaf erwachen und feststellen müssen, dass um ihr Areal eine riesige Hecke gebaut wurde. Diese trennt den letzten Rest Wald von frisch entstandenen menschlichen Siedlungen ab. Klar, dass ab sofort eine neue Art der Nahrungsbeschaffung feststeht: Die Abfälle und Einkäufe der Menschen!

Während die Comics dann einsetzen, wenn sich die Tiere bereits mit der Hecke arrangiert hatten, erzählen der Kinofilm und die GBA-Umsetzung sozusagen die Vorgeschichte. Waschbär RJ, seines Zeichens Überlebenskünstler, hat unglücklicherweise die Vorräte eines Braunbären auf dem Gewissen und die Aufgabe, alles innerhalb einer Woche neu zu besorgen. Keine leichte Aufgabe für einen einzelnen, aber zum Glück entdeckt RJ, Verne und seine Truppe von naiven Waldbewohnern, die in zufriedener Symbiose miteinander leben.

Das Spiel folgt aus der Vogelperspektive den Raubzügen der bunten Schar. Die Aufgaben lauten meist, Lebensmittel und Dinge aus den Häusern der Menschen zu entwenden - ohne dabei erwischt zu werden. Zahlreiche Rätsel müssen dabei gelöst werden: Sei es, Fallen zu deaktivieren oder Menschen zu umgehen. Jede der Figuren hat ihre eigenen Fähigkeiten, die sich im Grunde jedoch nicht viel nehmen. Verne kann sich z.B. verstecken, während RJ mit dem Golfschläger austeilen darf. Allgemein gilt: Je weniger Lebewesen einen entdecken, desto besser. Menschen lassen sich am einfachsten täuschen. Insgesamt tendiert der Schwierigkeitsgrad von Lächerlich zu Einfach. Die Zielgruppe (jüngere Spieler) kann ihren Spaß haben, älteren Spielern wird das Geschehen auf dem Bildschirm viel zu einfach erscheinen. Der größte Nachteil ist einfach, dass sich das Gameplay einfach zu oft wiederholt: Hat man die ersten Paar Level durchgespielt, wünscht man sich Abwechslung, die jedoch auch nach dem 24. Level nicht eintreten mag - und dann ist das Game auch schon zu Ende.

Steuerung
Verne und RJ steuern sich aus der Action-Adventure-typischen Vogelperspektive leider nicht ganz so flüssig, wie sich das z.B. ein Link in einem Zelda-Titel tut. Wenige Knöpfe und anspruchslose Rätsel lassen sich mit ein wenig Köpfchen schnell lösen. Viel gibt es nicht zu tun, das Ausweichen der verschiedenen Gegner und Fallen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel.

Grafik
Anspruchsvolle Grafik hat man bei einer Filmumsetzung noch nie erwarten können. Dementsprechend ist auch bei „Ab durch die Hecke“ das Ambiente nicht gerade aus dem Ei gepellt. Die Farben wirken arg verwaschen, hier hat der GBA eindeutig mehr auf dem Kasten. Dafür sind die Figuren recht groß und haben schöne Animationsphasen. Auch die aus dem Film übernommenen Zwischensequenzen wissen zu gefallen. Kinder, die schon im Kino begeistert waren, werden ihre Lieblingsfiguren wieder erkennen und ihren Spaß haben.

Sound
Eine bunte Mischung an flotten Rhythmen aus NES-Zeiten unterlegen das Geschehen. Wer die NES-Zeiten kennt weiß, dass das nicht wirklich die Hochzeit der digitalen Kompositionen war (abgesehen von den Top-Titeln). Die digitalisierten Soundeffekte wissen dagegen immerhin etwas besser zu gefallen, sind aber allgemein viel zu unauffällig.

Features
Insgesamt gibt es vier spielbare Charaktere, wobei zwei davon nur ab und zu zur Verfügung stehen (Hammy muss z.B. einmal dafür sorgen, dass Kinder dem fliehenden RJ nicht zu nahe kommen).
Das Spiel hat mehrere Schwierigkeitsgrade, eine Speicherbatterie (hey, das war vor ein paar Jahren noch eine Seltenheit!) und erlaubt es, die Spielfiguren mit weiteren Fähigkeiten auszurüsten.

Fazit:
Fazit:

Spannend ist anders. Ab durch die Hecke für den GameBoy Advance ist leider ein weiteres Mal eine typische Filmumsetzung geworden. Kinder, die den Film mochten, werden trotzdem ihren Spaß haben, sollten aber zur technisch besseren DS-Version greifen. Sound- und Grafiktechnisch nicht auf aktuellem Niveau, gameplaytechnisch schon garnicht.



Christian Nork für Planetgameboy.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Testmusters

WERTUNG:
40%
Wirklich nur für Fans Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Leicht schwammig, aber präzise genug
  Features Speicherbatterie und Extraskaufen
  Grafik Veraltet und farblos
  Sound NES-Revival
  Spielspaß Kein Grund, den GBA zu entstauben







Details
Spielname:
Ab durch die Hecke

Publisher:
Activision

Genre:
Adventure

Release:
6-.-0.2006 (erschienen)

Multiplayer:
Nein

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop