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Puyo Pop Fever


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Puyo Pop FeverReview vom 20.04.2005

Puyo Pop, Puyo Pop… haben wir diesen Namen nicht schon mal gehört? Ganz richtig, dieses Puzzlespiel verfolgt und nun schon seit längerem. Seit 2002 auf dem GBA oder 2003 auf dem NGage. Das Game scheint einfach konsolenübergreifend zu sein. Kein Wunder, dass die zweite Edition nun erneut auf GBA und in naher Zukunft für Nintendo DS und Play Station Portable erscheinen wird. Wir haben uns den aktuellen Titel näher angeschaut. Mehr dazu im Test.Einmal mehr liegt uns hier ein Puzzlegame in den Händen und man sollte meinen, die Regeln seien schnell erklärt. Wie so manches PuzzleGame hat Puyo Pop einen Story Modus, der aber auch hier nur eine banale Nebenrolle spielt. Hier schlüpft ihr entweder in die Rolle von Amitie oder in ihre Klassenkameradin Raffine, je nach Schwierigkeitsgrad. Ihr habt die Wahl zwischen drei verschiedenen Bahnen. Mit Amitie könnt ihr die „RunRun Bahn“ oder die „WakuWaku Bahn“ (AdR: ich komme mir vor wie bei den Teletubbies) absolvieren, während Raffine für die schwierigere „HaraHara Bahn“ zuständig ist. Mit diesen zwei liebenswerten Mädels geht es nun puzzelnd gegen zahlreiche Herausforderer mit einfallsreichen Namen wie „Onion Pixy“, „Oshare Bones“, „Yu“, oder die „Frankensteins“.

Doch was ist eigentlich ein Puyo? Sie sind die eigentlichen Protagonisten des Spiels. Es gibt sie in rot, blau, grün, gelb und lila. Ähnlich wie bei vielen Puzzelspielen fallen die Puyos vom oberen Spielfeldrand nach unten. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele der farbigen Drops zu eliminieren. Erreichen sie den oberen Rand des GBA-Schirms, so heißt es einmal wieder „Game Over“. Um es etwas schwerer zu machen, treten die Puyos immer in unterschiedlichen Zusammensetzungen auf. Hierbei können Farben wie auch die Anzahl der Puyos unterschiedlich sein. Sobald vier oder mehr gleichfarbige Bläschen aufeinander treffen, schauen sie dich noch einmal vorwurfsvoll an und lösen sie sich dann in Wohlgefallen auf. Immer wenn eine Gruppe Puyos entfernt wird, fallen die weiter oben gelegenen nach unten. Verbinden sich die herunterfallenden mit anderen gleichfarbigen Blasen und lösen sich daraufhin auf, nennt man dies eine Kette. Für aufeinander folgende Ketten in größerer Anzahl erhältst du mehr Punkte. Als netter Nebeneffekt werden deinem Gegner reichlich Stör-Puyos in sein Spielfeld geschickt. Diese sind transparente Drops die nur beseitigt werden können, wenn benachbarte Puyos „explodieren“. Für erledigte Stör-Puyos erhält man allerdings keine Punkte, sie dienen einzig und allein dem schönen Zweck, einem auf die Nerven zu gehen.

Schafft es der Spieler, 0alle Puyos von der Spielfläche zu entfernen, so wird er mit einem „Alles-Frei-Bonus“ belohnt. Aber ohne Arbeit bekommt man auch diesen nicht. Es fällt ein bunter Block an Blubberblasen in den Spielbildschirm und der Spieler bekommt einen Puyo geschickt, der an einer bestimmten Stelle den gesamten Block auflösen kann. Diese Stelle muss allerdings erst einmal gefunden werden.

Warum heißt dieses Spiel eigentlich Puyo Pop Fever?! Weil man krank wird wenn man zu häufig verliert? Vielleicht auch, aber eigentlich soll der neue „Fever“-Modus für noch mehr Action und Spannung sorgen. Je nachdem wie gut man sich gegen den Gegner behauptet, lädt sich am Bildschirmrand der Fever-Balken auf. Ist dieser voll, startet der Action-Modus: eine vorgefertigte Anzahl von Puyos fällt nun, ähnlich wie im „Alles-Frei-Modus“, in die Spielfläche hinein. Schafft man es nun die gewollten Kettenreaktionen auszulösen, ist es möglich, noch in großer Bedrängnis dem Gegner eins auswischen, um den Ausgang des Spiels in letzter Minute zu kippen. Das ganze geht aber nur ein paar Sekunden, hier gilt es also so viele Ketten wie möglich zu schaffen. Wenn man den Storymodus beendet hat, kann man sich je nach Punktezahl in die Highscore Liste eintragen. Sollte der Ehrgeiz allerdings abflachen, gibt es auch noch zahlreiche andere Spielmodi:
Im freien Kampf kann man beispielsweise den eigenen Spielcharakter sowie den Gegner auswählen. Ein weiterer Modus ist der so genannte „Fever- und Aufgabenmodus“. Der Fevermodus unterliegt einem festen Zeitlimit. Sobald dieses abgelaufen ist, winkt das Game Over Fenster. Je mehr Ketten aber aufgelöst werden, desto mehr Zeit kann man hinzu gewinnen. Im Aufgabenmodus muss man nacheinander so viele Puyos wie möglich entfernen. Versuche also so viele Formationen wie möglich aufzulösen. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich nach und nach.

Kommen wir nun zum letzten Abschnitt, dem Multiplayermodus: Gerade hier schüttelt das Spiel seine Trümpfe aus dem Ärmel. Bis zu vier Spieler können gegeneinander antreten, Unterschieden wird in Einfach-Modul-Unterstützung und Mehrfach-Modul-Unterstützung. Hat man also nur ein Modul, so kann man auch schon gegen einen Freund antreten. Wenn man allerdings Turniere veranstalten möchte, so ist es von Nöten, dass jeder Spieler ein Modul in seinem GBA-Schacht stecken hat. Hier stehen dann zahlreiche Charaktere zur Auswahl und die Regeln können fast beliebig abgeändert werden. Handicaps sorgen für ein faires Spiel, so kann ein erfahrener Spieler auch gegen einen Neuling antreten, ohne gleich haushoch zu gewinnen.

Steuerung:
Die Steuerung des Spiels ist sehr einfach gehalten. Ziel ist es ja nur, die entsprechenden Blasen zu drehen und in die richtige Position zu verfrachten. Hier konnte man fast nichts falsch machen. Auch die Menüführung ist übersichtlich und einfach gehalten.

Grafik:
In Sachen Grafik reiht sich Puyo Pop Fever bei seinen Kollegen ein. Wie fast alle Puzzlegames haben wir eine zweckmäßige und übersichtliche Grafik in einem Comicstil. Zwischen den Missionen wird die Story mit Hilfe von Standbildern weiter erzählt. Der Fiebermodus wartet mit ein paar netten Effekten in vielen Farben, aber ansonsten nicht gerade spektakulär.

Sound:
Das Spiel verfügt über kürzere Sprachsampels, die die jeweiligen Charaktere während des Spieles ausrufen. In Sachen Musik ist man auf der sicheren Seite, denn sie ist weder recht nervig, aber auch kein Ohrwurmkandidat.

Features:
Puyo Pop Fever bietet alles, was das Puzzleherz begehrt. Multiplayermodus mit einem Modul für bis zu zwei Spieler und mit mehreren Modulen sogar mit bis zu vier Spielern gleichzeitig. Hier ist Action vorprogrammiert. Auch sonst verfügt das Spiel über eine Speicherbatterie, eine deutsche Lokalisierung, viele Spielmodi und natürlich die Highscoreliste. Ein großes Lob hierfür.

Fazit:
Puyo Pop Fever ist ein klasse Puzzlespiel, das sich sehen lassen kann. Ein einfaches, schnell durchschaubares Konzept mit Suchtpotential. Das Spiel bietet zwar keine wirklich neue Idee und es gibt viele starke Konkurrenztitel, dennoch kann Puyo Pop Fever dank des sehr guten Multiplayer Modus in die höheren Ränge aufsteigen. Wer gerne mit Freunden eine Runde knobelt, kann hier fast nichts falsch machen.



Vielen Dank an THQ für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.


Kevin Jensen und Stefanie Mohr für PlanetGameboy.de

WERTUNG:
78%
Das Puzzlespiel für Mehrspielerfans Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Einfach und präzise, hier konnte man nichts falsch machen
  Features Speicherbatterie, viele Spielmodi und mehr.
  Grafik Nichts Besonderes, sehr zweckmäßig
  Sound Nicht störend
  Spielspaß Guter Singleplayer, starker Multiplayer







Details
Spielname:
Puyo Pop Fever

Publisher:
Sega

Genre:
Geschicklichkeitsspiel

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
ja

Screenshots:

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