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Pac-Man World 2


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Pac-Man World 2Review vom 29.03.2006

Pac-Man ist einer der bekanntesten und zugleich ältesten Videospielcharaktere. Trieb er sich früher noch in dunklen Räumen herum, erblickt er jetzt auf einmal das Tageslicht von Pac-Land. Im nunmehr zweiten Jump’n Run auf dem GBA ist es wieder Pac-Mans Aufgabe, seine Heimat zu retten. Ob er dabei eine gute Figur abgibt, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.Jemand hat die magischen goldenen Früchte von einem uralten Baum gestohlen und das abscheulichste Wesen entfesselt, welches jemals das Pac-Land heimgesucht hat. Zeit für Pac-Man, die Sache in die Hand zu nehmen und das Diebesgut wieder zu holen. Mit brandneuen Fähigkeiten, einem kunterbunten Ensemble von Freunden und Feinden sowie einer riesigen Welt, die ihrer Entdeckung harrt, wird sein Heldentum dieses Mal wirklich auf die Probe gestellt. Platz da, hier kommt Pac-Man - und er hat eine Mission zu erfüllen.

Klingt nicht gerade spannend? Korrekt! Wie die ersten Zeilen dieser Review vielleicht schon erahnen ließen, zieht sich eine seichte Alibi-Story durch das gesamte Spiel. Zugegeben, Mario rettet eigentlich auch nur Peach, aber eine etwas andere und interessantere Hintergrundgeschichte hätte definitiv niemandem wehgetan.

In typischer Jump’n Run Manier manövriert man den Hauptcharakter – in diesem Fall Pac Man – durch die verschiedensten Areale. Dabei stehen unserem gelben Helden (nein, diesmal ist es nicht Sponge Bob) mehrere Bewegungen zur Verfügung:
Springen – Wie auch aus anderen Spielen geläufig, erreicht man durch dieses Manöver höher gelegene Ebenen oder aber auch nahgelegene Plateaus, die keiner Rennrolle (siehe unten) bedürfen.
Flummi – Diese Form der Bewegung hilft dem Spieler, einen höheren Sprung zu vollführen. Außerdem dient sie hervorragend als Attacke, um lästige Gegner den garaus zu machen.
Rennrolle – In diesem Fall läd man Pac Man auf. Lässt man den gehaltenen B-Knopf los, so rast der gelbe Charakter wie ein der Blitz von dannen. Die Rennrolle hilft aber auch, weitere Sprünge durchzuführen, um somit distanzierte Stellen und Plattformen zu erreichen.
Flip-Kick – Hierbei handelt es sich um eine reine Attacke oder eine Verteidigungsbewegung – wie man es nun auslegt, liegt im Auge des Betrachters.
Schwimmen – Auch hier kennt man die Ausführung aus anderen Spielen. Man steuert den Charakter - oh Wunder - durch das mehr oder minder seichte H2O.
Delfinsprung – Dieser Sprung ist ausschließlich durchführbar, wenn sich unser Held im Wasser befindet. Er springt ganz einfach aus dem Wasser gen Himmel.
Umherschauen – Diese Steueroption hilft dem Spieler, den Überblick zu behalten und einen kleinen Ausblick auf das auf Pacman zukommende Terrain zu gewinnen.

Steuerung:
Was lässt sich wohl schon großartig zur Steuerung eines Jump’n Runs sagen? Einfach und leicht zu handhaben - wie immer!? Falsch! Das Handling im Spiel ist wirklich der größte Kritikpunkt insgesamt. Das Manövrieren von Pac-Man mit Hilfe des Steuerkreuzes stellt natürlich kein Problem dar, aber dafür andere eigentlich selbstverständliche Aktionen. Es ist mir nicht nur einmal passiert, dass mir während des Aufladens der Rennrolle aufgefallen ist, dass ich noch nicht nah genug an der Kante der Plattform stand und somit den weiten Sprung nicht bewältigen konnte. Leider gibt es keine Möglichkeit zum Abbrechen einer angefangenen Rolle und ich verliere bei diesen Malheurs wohl oder übel eines meiner kostbaren Leben. Derartige Momente sind wirklich sehr nervig und tragen dazu bei, dass man das Spiel am liebsten wieder wegpac(k)en möchte. Des Weiteren kommt es ebenfalls oft vor, dass aufeinanderfolgende Aktionen ineinander verlaufen. Was ich meine? Ganz einfach: ich lade meine Rennrolle auf der einen Plattform auf und springe auf eine andere und bin froh, dass ich diese Passage geschafft habe. Doch nun geschieht es oft, dass ich wieder auf der Taste für die Rennrolle (B-Knopf) lande und selbige wieder aufgeladen wird und ganz schnell falle ich von der Plattform und auch hier ist ein Leben futsch. Letzten Endes liegt es beim Spieler, so perfekt wie möglich zu spielen (wer das tut, dem werden auch keine Leben abhanden gehen), aber gerade für Einsteiger sind diese Details des Öfteren sehr frustrierend. Auch fortgeschrittene Spieler werden sicher einige Nerven auf der Strecke lassen - schade.

Grafik:
Das Spiel präsentiert sich optisch meiner Meinung nach als Prunkstück. Pac-Man World 2 glänzt mit wirklich schönem 2,5-D. Die Charaktere sind vielleicht nicht sonderlich schön, aber die Objekte und das Leveldesign sind im Großen und Ganzen wirklich gut geworden. Auch die anfänglichen Rendersequenzen sind optisch als gelungen zu bezeichnen, auch wenn sie inhaltlich nicht gerade glänzen können. Aber das ist eine andere Geschichte. Aber auch in Sachen Grafik gibt es etwas zu kritisieren. Der Raum hebt sich meist von der Fläche nur sehr geringfügig ab. Auch hier hat es Auswirkungen auf den Lebensstand von Pac-Man und der Frustfaktor erhöht sich wieder einmal. Auch die ein oder andere Animation ist weniger gelungen. Beispielsweise wird in Pac-Mans Gesicht eine identische Animation über Wasser als auch unter Wasser dargestellt – er hält in beiden Fällen die Luft an.

Sound:
Wie schon bei der Steuerung gibt es nun auch in Sachen musikalischer Untermalung ein paar Dinge zu kritisieren. Kurz und knapp zusammengefasst kann man statuieren, dass er sehr monoton und vor allem nervig ist. Ein kleinen Beispiel gefällig? Nach einem (nicht) absolviertem Level ertönt eine wirklich nervende Klatschakustik, die den Spieler fast in den Wahnsinn treibt. In solchen Fällen empfiehlt der leiderprobte Fachmann, den Lautstärkeregler des NDS zu suchen und zu betätigen - glaubt mir, es kann schonender für Ohr und Nerv sein.

Features:
Was soll man an dieser Stelle großartig schreiben? Erwähnenswert ist die Tatsache, dass Pac-Man World 2 nicht einmal über ein integriertes Speichersystem verfügt. Stattdessen muss man sich nach erfolgreichem Level immer und immer wieder ein Passwort notieren, damit man nicht von vorne beginnen muss. Das Ganze ist wirklich unbequem und als Spieler hat man ehrlich gesagt keine Lust, sich irgendwelche Passwörter aufzuschreiben – ein Speichersystem wäre mehr als wünschenswert gewesen. Über andere Features lässt sich eigentlich auch nichts sagen, da es schlichtweg keine gibt.

Fazit:
Mit Pac-Man World 2 ist ein Spiel erschienen, dem der Ruf des Namens wohl zu weit voraneilt. Man erwartet von dem Namen an sich schon ein gutes Spiel. Leider wird man in diesem Fall enttäuscht. Fans sollten sich den Kauf gut überlegen und nach Möglichkeit auch erst einmal ein wenig Probespielen. Großteile des Potentials, was stellenweise wirklich erkennbar ist, wurden leichtfertig verschenkt. Schade.



Felix Trommer [Fele] für PlanetGameboy.de



Vielen Dank an Midway für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
36%
Fans von Pac-Man sollten auch nicht unbedingt zugreifen… Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Das war leider nichts.
  Features Speichersystem, wo bist du?
  Grafik Das Prunkstück des Spiels.
  Sound Man sollte den Ton lieber ausschalten.
  Spielspaß Frust, Frust und noch mal Frust.







Details
Spielname:
Pac-Man World 2

Publisher:
ZOO Digital

Genre:
Jump-n-Run

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
nein

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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