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Donkey Kong Country 2: Diddy's Kong Quest


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Donkey Kong Country 2: Diddy's Kong QuestReview vom 09.08.2004

Same procedure as every year? Gut, so weit sind wir mit der Veröffentlichung von "Donkey Kong Country 2" noch nicht, doch immerhin hat Nintendo binnen eines Jahres den bereits zweiten Teil des bekannten und geliebten Jump´n Run-Klassiker aus dem Hause Rare für den Game Boy Advance neu aufgelegt. Ob die vorlaute Affenbande immer noch agil wie eh und je durch den Urwald turnt oder aber Nintendo beim Aufpolieren die eine oder andere Staubschicht übersehen hat, das erfahrt ihr in unserem Test:"Die Story ist ja noch hanebüchener als die von Donkey Kong Country!" - Nein, dies ist nicht etwa der verzweifelte Ausruf des Spieletesters nach überstandenem Intro, sondern eine ebenso richtige, wie auch ironische Bemerkung des guten alten Affen-Opas Cranky. Auch in "Donkey Kong Country 2" geht es wieder um Bananen, Bösewichter und jede Menge Action. Die steht bei dem 2D-Jumper auch klar im Vordergrund, was den reichlich flachen Plot um den entführten Donkey Kong schnell in Vergessenheit bringt.

Der Spieler begibt sich also zusammen mit Diddy und (der anstelle des unfreiwillig abwesenden Donkey dazugestoßenen) Dixie Kong auf die Suche nach dem bekanntesten Clan-Mitglied. Gleich bei Spielstart fährt DK 2 auch schon die volle Breitseite seines Könnens auf: eingängiges und dennoch forderndes Gameplay sind nach wie vor die Stärken der Reihe. Auch das Leveldesign liegt Jahre nach der Veröffentlichung des Originals weiterhin an der Genre-Spitze, die acht thematisch verschiedenen Welten bieten reichlich Abwechslung und innovative Ideen. Aber der Reihe nach:

Doppelt hält besser, das gilt natürlich im tiefsten Dschungel mehr als sonst wo. So übernehmt ihr auch gleich zu Beginn des Spiels die Kontrolle über beide Spielfiguren. Ihr steuert wahlweise Dixie oder Diddy direkt, der jeweils andere Urwald-Primat folgt euch gehorsam auf Schritt und Tritt. Bei Ableben des ersten Protagonisten rückt dann auch prompt die zweite Reihe nach.
Sofort beim Einstieg packt einen wieder das gewohnte Dschungelfieber, auch wenn die ersten Level uns zunächst auf ein Piratenschiff verschlagen.
Hier werden auch sofort die neuen Features und Fähigkeiten des Spiels bekannt. So bekommt man durch die filigrane Dame Dixie einen kompetenten Partner für große Schluchten und entfernte Bonusgegenstände. Dank ihres Pferdeschwanzes kann sie über kurze Strecken hinweg fliegen. Genau diese Bonusgegenstände spielen in Donkey Kong Country 2 eine viel größere Rolle als noch beim Vorgänger. In Jedem Level verstecken sich nämlich nicht nur Bonus-Fass-Missionen, die darauf warten von euch absolviert zu werden, sondern auch diverse Münzen und Medallien. Mit den besagten Münzen kann man sich allerlei Informationen beschaffen, abspeichern oder Minispiele beginnen. In jedem Level versteckt sich zudem noch eine DK-Medallie, wenn man diese alle beschaffen kann erwarten euch neue Level.
Erneut hat sich Rare nicht mit 100% begnügt und wenn man das gesamte Spiel schaffen möchte, mit allen versteckten Boni braucht man nicht nur eine ganze Weile, sondern kann seine Enddaten mit einem schickem 102% Wert seinen Freunden präsentieren.

Bis dahin ist jedoch noch ein langer Weg zu beschreiten. Vorbei an gefährlichen Piraten oder Vulkanen. Hin und wieder müssen sich die Primaten sogar durch Meere oder gar Bienenstöcke kämpfen, um zum Schluss den großen haarigen Donkey Kong wieder zu finden. Der Fantasie der Entwickler wurden keinen Grenzen gesetzt.
Wer schon Donkey Kong Country mochte wird den Nachfolger lieben, denn mit neuen Ideen hat Rare nicht gegeizt. Die vielen Detailveränderungen, neue Wege zum erfüllen einer Bonusmission und die knuffigen neuen Wegbegleiter wie Schlange und Spinne machen aus Donkey Kong Country 2 ein Jump`n Run der gehobenen Klasse.

Als besonderes Schmankerl gibt es nun auch den Multiplayermodus und dort ausführbaren Minispiele.

Steuerung – Vorsicht die Liane ist eingeölt
In Sachen Steuerung macht DKC 2 eine gute Figur. Optimal hat man die Primaten unter Kontrolle und durch gezieltes Wechseln der Protagonisten, kommt man an den entsprechenden Stellen weiter. Teamwork ist angesagt um sich gegen die Bande von King K. Rool behaupten zu können.

Grafik - Die Affen rennen durch den Wald:
Grafisch gibt sich Donkey Kong Country 2 zwar nicht mehr ganz so spektakulär, gehört aber nach wie vor zu den besseren Vertretern des Genres. Vor allem die äußerst gelungenen Animationen tragen zum Flair des Spiels bei. Sowohl Umgebung als auch Gegner sind hier mit äußerster Liebe zum Detail umgesetzt. Leider trüben die nicht sehr gestochen scharfen Hintergründe und der etwas verwaschene Gesamteindruck der Grafik den Eindruck etwas, bei den abwechslungsreich gestalteten Levels fällt dies allerdings kaum auf.

Sound – Der Ur-Wald ruft!
Dschungel Beats der besonderen Sorte. Erneut beweist Rare, dass sie ein Spiel gekonnt mit Musik und Sounds vertonen können. Atmosphärische Musikstücke zu witzigem Sound erzeugen eine tolle Stimmung. Auch zum Abschluss eines Levels werden die Protagonisten noch mal ein musikalisches Solo hinlegen was beim ersten Betrachten recht spaßig wirkt, später hingegen sich als ziemlich monoton erweist. Features - Einmal Bananensplit mit viel Eis!
Wo Donkey Kong Country in puncto Features aufgehört hat, setzt der zweite Teil an und bietet ein ähnlich beeindruckendes Bild: Drei Speicherslots, zahlreiche Bonus-Spiele inkl. Sprint-Modus, ein (wenn auch etwas langwieriger) Co-Op Modus und natürlich nicht zuletzt ein Multiplayer-Modus für bis zu 4 Spieler runden das gelunge Bild ab.

Fazit:
Wenn schon ein Remake, dann bitte auch ein vernünftiges Spiel. Zumindest bei diesem Wunsch scheint Nintendo uns Spielern nachgekommen zu sein - Donkey Kong Country 2 macht auch auf dem GBA nach wie vor einen Heidenspaß, da das geniale Gameplay immer noch seinesgleichen sucht. Dennoch ist der Zahn der Zeit nicht ganz spurlos an dem Rare-Jumper vorbeigegangen: Eine technische Meisterleistung bekommt man auf dem GBA nicht mehr geboten. Aber sei´s drum: Jeder Jump´n Run-Liebhaber, der DK 2 noch nicht auswendig kennt, kann bedingungslos zugreifen.


Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters


Kevin Jensen & Hendrik Jasnoch

WERTUNG:
86%
So muss sich eine Portierung spielen Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (1)
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Ohne Beanstandung
  Features Viel dran, viel drin
  Grafik Nicht mehr der Hingucker aus SNES-Tagen
  Sound Dschungel-Beat
  Spielspaß Dauerspaß mit Teamwork







Details
Spielname:
Donkey Kong Country 2: Diddy's Kong Quest

Publisher:
Nintendo

Genre:
Jump-n-Run

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
ja

Screenshots:

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