PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de

Beyblade: V Force


  • Testbericht
  • Bilder (6)
  • News & Videos (25)
  • User (1)
  • Spiel Kaufen
Beyblade: V ForceReview vom 08.12.2003

Beyblade, der Test. Die Bladebreakers in ihrem ersten Game für den Game Boy Advance. Ob es sich lohnt, die 50 Runden bis zum ultimativen Beyblade Championchip durchzuhalten und ob diese weitere Comic-Umsetzung endlich auch mal höhere Wertungsränge erklimmen kann lest ihr in unserem Test!Die Einen halten sie schon für out, die Anderen verteufeln sie und RTL2-Zuschauer lieben die kleinen Dinger: Die Beyblades. Wer auch immer bei Bandai auf die Idee kam, Kampfkreisel zu erfinden, war entweder ein Genie oder ein absolut Wahnsinniger.
Fakt ist: Die kleinen Plastikschleudern verkaufen sich wahnsinnig gut, der erste Kinofilm ist in den Startlöchern und auch dieses Weihnachtsgeschäft wird von Bandais Kommerz-Erfindung dominiert. Was auch an den Konsolen-Umsetzungen für Game Cube und Game Boy Advance liegen mag, die jetzt pünktlich zum Fest auf den Markt gekommen sind.

Ein Nachsatz zur Story: Wie schon die TV Serie bietet euch das GBA-Game eine seichte, etwas komische Geschichte, die in Zwischensequenzen erzählt wird. Erwähnenswert ist hierbei nur, dass selbst gewonnene Kämpfe im Story-Verlauf >packend< als "gerade so verloren, doch da kam die Rettung in Gestalt von XY" beschrieben werden... Etwas wirr... Ein alter C64 Klassiker von einst handelte von einem kleinen Kreisel, der durch abstruse Level navigiert werden musste. Das Game war schnell ein Klassiker unter den Strategie und Puzzle Fans, wurde viele Male gekauft und sicher ebenso oft kopiert. Ziel war es, den Kreisel mit dem Joystick über enge Passagen zum Ziel zu lotsen, also im Prinzip ein Ur-Vater von Super Monkey Ball, der auch heute noch viel Spaß machen kann.
Beyblade für den GBA ist dem Klassiker so ähnlich, dass einem Ur-Zocker beim ersten Antesten richtig nostalgische Gefühle packen. Natürlich ist alles in einer etwas zeitgemäßeren Verpackung gehalten, trotzdem kann das Game seine Herkunft nicht leugnen.

Auch bei den Beyblades geht es darum, einen Kreisel von A nach B zu navigieren. Abgründe müssen umfahren und schwere Passagen gemeistert werden. Zeitdruck entsteht durch die Drehbewegung des Kreisels: Ist die Kraft (symbolisiert durch eine Leiste) aufgebraucht bemerkt man zuerst eine kompliziertere Steuerung und muss kurz darauf den Level von vorne beginnen: Kein Schwung mehr, bitte noch mal, danke. Gravierendes Problem ist hier gleich: Es gibt keine Leben, die man verlieren kann. Statt jedoch zum Game Over Bildschirm zu kommen könnt ihr den Level einfach noch einmal von vorne anfangen, als wäre nichts gewesen. Das ist zwar für junge Spieler ideal (die sind schließlich auch die Zielgruppe), ältere Semester spielen aber so das Game innerhalb weniger Stunden durch. Zumindest, wenn sie alle Sidequests außer acht lassen. Denn Beyblade bietet mehr als nur stumpfes rumkullern: Wie schon in der Serie gibt es auch im Spiel verschiedene Monster (Bit Beasts), die Attacken eurer Kreisel symbolisieren. Soll heißen: In späteren Leveln kommt es zum Kampf Kreisel gegen Kreisel. Munteres Rumgebolze, bis einer am Boden, sprich schwunglos ist oder in den allgegenwärtigen Abgrund gestoßen wurde. Hat man einen der Gegner besiegt bekommt man eine Spezial Attacke, die im nächsten Kampf sehr hilfreich ist, da sie meistens mit genügend Schwung jeden kreiselnden Feind aus den Socken, pardon, aus der Bahn wirft. Gegen die am Ende jeder Welt auftretenden Endgegner sind sie zwar weniger wirksam, da hier die KI besser realisiert wurde, trotzdem sind die Beyblade-Monster eine schmackhafte Bereicherung. Schließlich sollte es das Ziel eines jeden Bladers sein, alle erhältlichen Monstren sowie Bey zu sammeln. Und die gibt es nur, wenn man a) einen gefährlichen Umweg nimmt und b) trotzdem heile im Ziel ankommt. Da kommt selbst der erfahrene Affen-Züchter ins Schwitzen.
Einen Nachteil gibt es aber leider auch: So schön das ganze Game auch ist, irgendwann ist das Gameplay ausgelutscht und der Spieler lechzt nach mehr Abwechslung.

Ein Nachsatz zur Story: Wie schon die TV Serie bietet euch das GBA-Game eine seichte, etwas komische Geschichte, die in Zwischensequenzen erzählt wird. Erwähnenswert ist hierbei nur, dass selbst gewonnene Kämpfe im Story-Verlauf >packend< als "gerade so verloren, doch da kam die Rettung in Gestalt von XY" beschrieben werden... Etwas wirr...

Steuerung
Was ein Glück: Beyblade bietet eine vernünftige Steuerung! Anders als in anderen Serienumsetzung scheinen die Entwickler ein Herz mit uns armen, geplagten GBA Besitzern zu haben. Die Bey lassen sich recht unkompliziert durch die kleinen Level steuern und verhalten sich Kreiselgerecht bei abnehmenden Schwung immer unberechenbarer. Als wichtigster Steuerungsknopf (den Bit Monster L Auslöser nicht mitgerechnet) ist der A-Knopf für Zusatzschwung gedacht, der einem das eine oder andere Mal das Leben retten kann. B lässt euch dagegen langsamer werden, stärkt aber die Verteidigung.
Wichtig ist es für eine Kreisel-Kämpen, die Umgebung genau im Auge zu behalten. Speedpfeile verhelfen einem nicht immer zu guten Schwung, sondern schicken einen auch mal ab ins digitale Nirvana. Grüne Spiralen markieren eine Schwungtankstelle, auf der ihr wieder volle Energie tanken könnt.
Ärgerlich ist nur, dass nach jedem Level abgefragt wird, ob man speichern will. Das allein wäre nicht so schlimm, wenn sich diese Prozedur nicht ewig hinziehen würde und man eigentlich endlich weiter zocken will...



Grafik
Nicht besonders herausragend ist die Präsentation von V-Force. Zweckmäßig ist der bezeichnendste Ausdruck für die Grafik, was aber nicht unbedingt negativ sein muss. Dennoch erwartet man einer Comic-Umsetzung etwas farbenfrohere Hintergründe und Landschaften (eine Arena in der Serie sieht auch nicht so trist aus).
Die Kreisel bedürfen keiner großen Animationsphasen, stellen jedoch die Drehgeschwindigkeit ansprechend dar. Dafür kommt es bei zu vielen Bey auf einem Haufen ab und an mal auch zu kleinen Slowdowns.

Sound
Wer bisher nicht wusste, wie man Beyblade ausspricht, der weiß es spätestens, wenn er den aus der Serie bekannten TV Song nebst Gesang im Hauptmenü hört. Eine flotte Melodie, die gleich mitreißt.
Das Hintergrundgedüdel während der Level fällt hier jedoch sehr stark ab, wird zum Glück aber nicht so schnell nervig und im Notfall gibt es immer noch den Lautstärkeregler.

Features
Viele Kreisel, viele Bit Monster und freispielbare Zusatzlevel sorgen vor allem bei der Beyblade-Zielgruppe für langen Spielspaß. Zwar gibt es nur einen Zweispielermodus, für den man auch noch zwei Module braucht. Dafür kann man entweder Zweikämpfe oder Wettrennen abhalten. Zwei kleine Bey-Fans können sich damit stundenlang beschäftigen und sorgen so für Ruhe auf der Rückbank, liebe Eltern.
Deutsche Sprache und Batterie? So langsam setzt sich dieser Standard durch. Bravo. Trotz der bereits angesprochenen Schwäche (Speicher-Bestätigung nach jedem Level) ok.

Fazit:
Beyblade überrascht als gelungene Anime-Umsetzung mit Tiefgang. Will man wirklich alles sehen kostet es einen länger als nur ein verregnetes Wochenende. Dank des Zweispielermodus können sich Fans heiße Gefechte mit ihren Bey liefern. Trotz einem nicht so spannenden Gameplays kann man also beruhigt sagen: Let´s Rip!



Christian Nork | Trunx


Vielen Dank an Atari für die Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
75%
Gelungene Kreiselei Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (1)
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Guter Gripp
  Features Viel zu Entdecken, nur 2 Spieler
  Grafik Zweckmäßig
  Sound Titel gut, Rest schnarch
  Spielspaß Anfangs hui, später leicht öde







Details
Spielname:
Beyblade: V Force

Publisher:
Atari

Genre:
Geschicklichkeitsspiel

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
ja

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop