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Spirit: Der wilde Mustang


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Spirit: Der wilde MustangReview vom 14.09.2002

Achtung, Filmumsetzung! Wer jetzt nicht schreiend das Weite gesucht hat, gehört wohl zu den ganz harten Typen. Aber es soll heute ganz ganz schlimm kommen. Also, ich habe euch gewarnt! Nichts ahnend packt der gut gelaunte Planet Gameboy Mitarbeiter ein Päckchen aus. Absender: Die heilige PG-Zentrale in Karlsruhe. Titel des neuesten Testkandidaten: "Spirit: Der wilde Mustang". Aha. "Vielleicht ist das ja eine gute Filmumsetzung.", versucht er sich noch darüber hinwegzutrösten. Tja, so naiv kann man sein...
Ein spannendes Abenteuerspiel soll "Spirit" sein, angesiedelt in der Welt der Wildpferde. Somit dürfte das Programm vor allem auf die jüngere Zielgruppe abzielen, genau wie der Film. Anstelle des Abenteuers bekommt der Spieler aber eher Springreiten geboten. Die Hindernisse sind dabei diverse Designfehler, die man so bei der Entwicklung eines Spiels machen kann. "Spirit" vereint sie alle auf einem Datenträger Der mittlerweile etwas skeptisch dreinblickende PG-Teammember schiebt also das Modul in den Schacht, drückt den Power-Schalter nach rechts und erblickt sie sofort:

Die Hürde I:
Das Hauptmenü ist erreicht. Mit einer ruckartigen Bewegung dreht der von der sog. "Musik" geplagte Redakteur dieser Seite den Lautstärkeregler in Richtung links. Fangen wir ruhig mit diesem Punkt an: Der Sound ist wohl mit das schlimmste am ganzen Spiel. Der schockierte Tester weiß nicht so recht ob er ihn bei einem Gameboy Color Spiel so akzeptieren könnte. Abstellen kann man die Musik zum Glück, am besten wiederholt man die Aktion auch gleich mit den Effekten.

Hürde II:
Das Spiel. Die Herde der Pferde in Homeland ist durch ein Gewitter auseinandergetrieben worden. Noch Fragen? Genau, du musst sie jetzt alle wieder zusammenbringen. Das ganze stellt sich dann als eine Mischung aus Tamagotchi und Adventure heraus. So schlecht ist die Idee des Tamagotchis gar nicht gewesen, schließlich waren die Viecher eine Zeit lang ziemlich erfolgreich. Aber das große Problem ist die mangelnde Komplexität. Und da erwartet man auf dem GBA sicher etwas mehr als bei einem kleinen elektronischen Ei mit ein paar Pixeln vorne drauf.
Der erste Schritt besteht immer daraus, dass du das wilde Pferd zähmen musst. Das Prinzip ist verblüffend: Ein wenig singen oder auf deiner Blockflöte spielen, dann dem Gaul einen Apfel zuschmeissen und schon wird er zu dem friedlichsten und treuesten Wesen, das je auf dieser Erde gesehen wurde. Auch im weiteren Verlauf geht es darum die Bedürfnisse des Tieres zu befriedigen: Hunger, Durst und Glück.

Leicht gähnend befiehlt der Schreiberling nun seinem virtuellen Ego das Pferd zu besteigen (oder wie nennt man das?) und sich auf die Reise zu machen. Vorher noch ein paar Gegenstände wie Futter etc einsammeln, schließlich ist das Pferd anspruchsvoll und hast du einmal nicht was es will, verwildert es einfach und traut dir nicht mehr. Nun begibt er sich von Level zu Level und erfüllt -wie das so in einem Adventure ist- diverse Aufgaben. Zum Beispiel musst du für den Biber Stöckchen aufsammeln. Spannend, nicht? Der Rest der Aufgaben ist ähnlich. Sowohl was die Abwesenheit jeglichen Anspruchs angeht, als auch was die Originalität betrifft. Zwischendurch kommt nochmal ein Tier vorbei, das böse ist. Nun heisst es kämpfen, was sich die Entwickler bei den Auseinandersetzungen gedacht haben, bleibt unklar. Irgendwie drückt man auf die dafür vorgesehenen Tasten und dann fällt der Gegner um...

Hürde III:
Der ganze Rest. Ihr habt ja besseres zu tun, als diesen Artikel zu lesen. Also halte ich mich kurz:
1) Die Grafik ist auf GBC-Niveau und gesellt sich somit zum Sound. Die Screens könnt ihr euch ja selbst anschaun, das müsste genügen, oder?
2) Wie lautet das Wort, das mit "P" anfängt und mit "asswort"? Richtig! Bei "Spirit" hat eine dieser buchstabenketten satte 14 Stellen! Noch Fragen?
3) Du hast nicht ernsthaft einen Multiplayermodus erwartet?
4) Liest überhaupt noch jemand diesen Text?

Fazit:
Liebe Eltern,

Sie wollen ihrem Töchterlein etwas gutes tun? Es mag ja so gerne diese süßen kleinen niedlichen Pferdchen? Nein, nicht so ein blödes Pony, wie bei den Nachbarn, schon die richtigen Großen. Dann kaufen sie ihr auf keinen Fall Spirit!!!

Nein, investieren sie das Geld lieber in einen Ausflug auf den Reiterhof. Am besten schon dieses Wochenende!. Da kann sie auch die Pferdchen streicheln und viele andere lustige, spannende Spielchen machen wie z.B. Stöckchen sammeln oder singen. Und Grafik und Sound sind im Reiterhof auch viel besser. Virtual Reality sozusagen. Das dann auch noch mit der ganzen Familie, sogar ohne ein Linkkabel zu kaufen. Mal endlich wieder an die frische Luft! Die Umwelt erleben! Die Sonne sehen! Die Vögel zwitschern hören.



mfg

Ihr Nasreddin aka Michael



Vielen Dank an THQ für die Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
21%
Da tritt auch der dümmste Gaul wild um sich. Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (1)
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Grandios: Das beste am Spiel!!!
  Features Rekord: Das Paßwort besteht aus 14 Stellen!
  Grafik siehe Screenshot Nr. 1
  Sound Düdeldüdeldü
  Spielspaß Ja, wo sind wir denn? Put, put, put.







Details
Spielname:
Spirit: Der wilde Mustang

Publisher:
THQ

Genre:
Adventure

Release:
.. (erschienen)

Multiplayer:
nein

Screenshots:

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