Salt Lake 2002
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Salt Lake 2002Review vom 02.03.2002
Pünktlich zur Olympiade liefern die DC-Studios (ebenfalls verantwortlich für Army Men Adv. und NBA Jam 2002 (beides für Acclaim)) im Auftrag von UbiSoft ein Sportspiel für den GBA über das Megaevent in Salt Lake ab.
Was ihr machen müsst um selbst Medaillen für Deutschland zu holen? Lest dies im PG.de Härtetest! Nach einer 10sekündigen Eingangsanimation landet ihr in einem kleinen Auswahl-Menu, welches euch Vorweg ähnlich wie bei Mario-Kart vor die Wahl stellt alleine oder mit bis zu 4 Mitspielern an einem GBA (ein echter Mehrspieler-Modus ist nicht vorhanden) um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Wenn ihr Multiplayer gewählt habt, so könnt ihr noch die Anzahl der Mitspieler, deren Nationalität und die zu spielenden Sportarten wählen. Salt Lake 2002 präsentiert sich in reinster WinterGames-Manier, denn die Auswahl der sportlichen Tätigkeiten beschränkt sich auf das weisse Element. Diese sind Snowboard Slalom, Ski Slalom, Ski Abfahrt, Ski Springen, Bob fahren und Eisstockschieben.
Wenn ihr Singleplayer ausgewählt habt seht ihr zuerst 4 leere Profilplätze, wovon ihr euch mit eurem Namen und eurer Nationalitätswahl eintragen könnt. Gespeichert wird in diesem Game automatisch(!). Danach landet ihr im eigentlichen Hauptmenu des Spiels, in dem ihr zwischen 5 Spielmodi die Wahl habt:
- Als erstes seht ihr links den Wettkampfmodus, indem ihr eine Sportart eurer Wahl 4 Runden lang gegen alle 16 teinehmenden Länder spielen könnt, und danach bewertet werdet. - Als zweites der Olympia-Modus in welchem ihr die gesamte Olympiade mit allen Sportarten in festgelegter Reihenfolge durchspielen müsst. - Als drittes findet ihr in der Mitte des Auswahlbildschirms den Classicmodus wobei ihr hier Arcademässig neue Schwierigkeitsstufen durch brechen der Weltrekorde freispielen könnt. - Als viertes seht ihr das Symbol eines GBA, durch welches ihr an den (zugegeben wenigen) Optionspunkten herumschrauben und euren Namen bzw. eure Nationalität ändern könnt. Hinter dem letzten Symbol ganz Rechts erwartet euch bei Salt Lake 2002 ein Zeitrennenmodus. Hier könnt ihr in sämtlichen Disziplinen gegen den Geist des besten antreten.
Die unterschiedlichen Disziplinen fallen nicht durch etwaige Neuerungen oder spezielle Effekte auf. Die Grafik ist meist sehr eintönig, die Zuschauer und Hintergründe sind stehende Bitmaps (nur bei der Abfahrt gibt es einen animierten Ski-Lift im Hintergrund), und die Animationsphasen sind auffallend kurz und teilweise abgehackt.
Der Hauptreiz des Spiels liegt also an den Disziplinen selbst, nicht an den mageren Grafiken. Ski Slalom, Ski Abfahrt, Skispringen, Ski Slalom und Eisstockschiessen (insbesondere der letzte Punkt) können etwas Langzeitmotivation aufbauen, die aber größtenteils durch nicht vorhandene Namen der Gegenspieler etwas gebremst wird (was natürlich sehr schade für ein offizielles Spiel ist). Wenn man überhaupt mal einen Gegner sieht (nur beim Eisstockschiessen sieht man einen Gegenspieler, der allerdings egal welcher Nation er angehört immer ein gelbes Trikot trägt) ist dieser immer Gesichtslos, was besonders am Ende einer Disziplin auf dem Siegertreppchen auffällt. Dort sieht man nämlich nur 3 exakt gleich aussehende Gesichts- und Kleidungslose Männer (Frauensport wurde also auch vernachlässigt) die in ihren Landesfarben Lackiert wurden.
Die Steuerung wiederum ist einfach gehalten, aber es scheint als hätten die Entwickler angestrengt versucht alle Tasten mit einzubinden. So startet man beim Bobfahren mit A und steigt mit B in den Bob. Beim Skispringen muss man A drücken um Loszufahren, nochmal A zum Abspringen vom Ende der Rampe, in der Luft steuert man mit dem Zielkreuz aus und landet dann mit der B-Taste. Drückt man die B-Taste nicht, fällt man nur dumpf in den Schnee und der Sprung wird nicht gewertet. Beim Eisstockschiessen startet man mit A eine Energie-Leiste die man mit A dann in den Vorwärtstrieb des Eisstocks umwandelt. Ist dieser erst unterwegs wird mit L und R einer der links und rechts neben dem Eisstocks mitgleitenden Teamkameraden aktiviert, der dann mit seinem Schrubber auf dem Eis vor dem Eisstock loslegt und damit diesen mehr nach rechts oder links bewegt.
Eigentlich hätte man bei allen Disziplinen mit A und dem Steuerkreuz auskommen können. Ausnahme ist das Ski/Snowboard-fahren:
Hierbei geht man mit A in die Hocke und wird schneller, mit B bremst man, und mit R schwingt man sich in die Kurve. Mit dem Steuerkreuz wird gesteuert. Alle diese Diziplinen ähneln sich allerdings dermassen, dass es ein leichtes ist das spiel mit nur wenig Übung zu meistern.
Beim Bob enttäuscht die ansonsten direkte Steuerung etwas, was allerdings auch an der Sportart an sich liegen kann. Der sehr schwammige Bob lässt sich nur schwer ohne Bremsen in der Bahn halten. Beim Bob fährt man nach einer U-förmigen Anzeige, die wohl einen Querschnitt der Eisröhre in der man fährt darstellen soll. In diesem U befindet sich ein Punkt den man mit dem Steuerkreuz auf dem U entlangbewegen kann, und ein weiterer Punkt der den Optimalen Weg vorgibt. Im Prinzip besteht das ganze Bobrennen daraus, mit dem kleineren gelben Punkt dem grossen Punkt zu folgen, da man mit der mager und mit wenigen Bildern animierten Röhre sogut wie nichts anfangen kann.
Die Menumusik ist zwar immer diesselbe und wiederholt sich in einer Endlosschleife, aber dafür ist diese wirklich sehr gut gelungen und klingt nahezu bombastisch aus den kleinen GBA-Lautsprecher. Diese Musik lässt mehr erhoffen, aber da ist bei Salt Lake 2002 leider Fehlanzeige. Im Spiel selbst gibt es während der Disziplinen keine Musik, und die Soundeffekte der Skier, des Bobs oder der beim Ziel jubelnden oder buhenden Menge sind eher dürftig geraten.
Desweiteren fehlen 2 Menupunkte, und zwar "Music On/Off" und "SoundFX On/Off".
An erwähnenswerten Features gibt es leider etwas wenige. 5 sich identisch spielende Modi, keine Musik im Spiel, magere Soundeffekte und eine ebenso karge Grafik reissen heutzutage keinen mehr vom Hocker.
Fazit:
Für Sportfans interressant, für Sportmuffel und normale User leider nicht eines Blickes wert. Das heisst im endeffekt nur eines für das Programmierteam von DC Studios und den Vertrieb Ubi-Soft: Nachsitzen!
Sam Hell
(vielen Dank an Ubi Soft für das Testmuster)
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WERTUNG:
62%
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Schade um die Lizenz, wo sind die Sportlernamen?
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Zu diesem Spiel:
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Preischeck
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Tipps und Tricks |
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Komplettlösung |
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Videos
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Steuerung
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Gut und einfach, teilweise zuviele Knöpfe belegt.
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Features
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Leider alles zu eintönig.
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Grafik
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Das kann nicht alles sein was der GBA hergibt.
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Sound
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wo?
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Spielspaß
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Was im Singleplayer fehlt, kommt im Multiplayer von ganz alleine
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Details
Spielname:
Salt Lake 2002
Publisher:
Ubi Soft
Genre:
Sportspiel
Release:
.. (erschienen)
Multiplayer:
ja
Screenshots:
 ScreenViewer öffnen (6)
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