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Interview mit Red Eye Studios zum Spiel Quest

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Autor: Iceman

Kategorie: interviews
Umfang: 2 Seiten

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Game Boy Advance Artikel vom 30.10.2003


Deutsch | English





PlanetGameboy: Was ist Ihre Aufgabe bei den Red Eye Studios?


Christopher: Mein Name ist Christopher Winters, und ich bin der CEO von Red Eye Studios. Zudem war ich Projekt Manager des internen Demo Projektes "Quest".





PG.de: Können Sie uns kurz beschreiben, wie Red Eye Studios gegründet wurden und welches die ersten Projekte waren?


Christopher: Red Eye Studios (RES) wurde 1999 gegründet. Die zwei Grundungsmitglieder waren mein Geschäftspartner Theodore Bialek und ich selbst. Theodore kam aus der Visuellen-Effekte Branche, wo er an kleineren Filmen und Werbung arbeitete. Ich selbst komme aus der Grafik und Design Branche, wo ich für viele hochrangige Klienten gearbeitet habe.



Wir hatten beide eine große Leidenschaft für Spiele und 1999 wurde uns die Möglichkeit gegeben an Crash Bandicoot für den Game Boy Advance (GBA) zu arbeiten. Seit diesem Zeitpunkt haben wir an einer Vielzahl von bekannten GBA Titeln arbeiten dürfen. Unser aktuellstes Spiel war Crash Bandicoot: Crash Nitro Kart; wir haben ein über 30 minütiges pre-rendered Full Motion Video (FMV) erstellt, welches für die PS2, X-Box und Gamecube Spiele Verwendung findet und nächsten Monat veröffentlich wird. Screenshots dieser Sequenzen werden auch in der GBA Version des selbigen Spiels präsent sein.



PG.de: Seit wann arbeitet Ihr an Gameboy Advance Projekten und warum habt Ihr euch dafür entschieden für den GBA zu entwickeln?


Christopher: Wir haben uns entschlossen für den GBA zu entwickeln, da wir angezogen wurden von der Tatsache der kleineren Entwicklerteams und kürzeren Produktionszeiten. Wir fühlten dies würde uns die größt mögliche Kontrolle bieten während unser eigenes Geschäft wuchs und uns zusätzlich zu ermöglichen, dass die überwiegende Aufmerksamkeit darauf besteht die bestmöglichen Spiele zu entwickeln.






PG.de: Können Sie uns mehr über das Gameplay und die Features von Quest erzählen?


Christopher: Das Spiel Quest ist ein Einzelspieler rundenbasiertes Rollenspiel (RPG) für den GBA. Dem Spieler wird es ermöglicht zwischen 3 verschiedenen Heldencharakteren, die sich in Rassen und Klassen unterscheiden, zu wählen. Diese Helden werden benötigt um das Spiel zu gewinnen, indem man das große Böse vernichten muss, welches in den tiefsten Abgründen der Erde befindet.


Schlüsselpunkte:



  • Zufällig generierte Dungeon Karten


  • Traditionelle rundenbasierte Bewegungen und Aktionen, bei Gameplayanpassungen der Spieler in Sachen Skill und Geschwindigkeit.


  • Drei, 3D Charakter/ Klassen die zur Auswahl stehen (unsere Demo beinhaltet nur einen 3D Helden)


  • “Würfeln“ für die Basiseigenschaften der Charaktere


  • Tausende von zufallsgenerierten Items, die ausgerüstet werden können (Waffen, Rüstungen, Ringe, etc.)


  • Waffen und Rüstungen ändern das visuelle Äußere des 3D Helden-Models, dies geschieht in Echtzeit.


  • Ein eigenständiges Partikel System (für elementare Effekte wie Feuer speien von Drachen, Zaubersprüchen, Blut oder sogar Giftgas-Wolken.


  • Eine dynamische HUD Map, die nur Gebiete anzeigt die der Spieler bereits betreten hat.


  • Sicheinschränkungen, wo die Helden nicht in Räume oder Monster sehen können die durch Hindernisse wie Wände, Türen, oder anderen in-game Elementen versperrt werden.


  • Transparenteffekte bei Umgebungselementen (wenn ein Charakter hinter eine Wand läuft wird diese Transparent und erlaubt durch einen „ghosting“ Effekt, dass sowohl Spieler als auch Umgebung noch sichtbar sind.


  • Eine große Auswahl von alten und neuen Monstern die es zu bekämpfen gilt (bisher beinhaltet die Demo 5 Monstertypen)


  • Austausch von Items (Waffen, Rüstungen, magischen Gegenständen), über das Linkkabel und sogar über das Internet!





  • PG.de: Ist es komplizierter ein RPG zu entwickeln als andere Genres?

    Christopher: In vielen Fällen ist die einfache Antwort: „Ja“. Es gibt viel mehr Spiel-Mechanik, Physik, Umgebungselemente und Story entwicklung als man es in einem einfachen Puzzle Spiel, simplen Strategiespiel oder einigen Egoshootern finden würde. RPGs beinhalten viele Disziplinen die alle zusammenarbeiten müssen, sonst gibt es keinen Spaß.



    PG.de: Wie lange braucht man um das Spiel durchzuspielen?


    Christopher: Das Spiel ist noch immer in Entwicklung, jedoch ist unser Ziel mindestens 5 verschiedene Umgebungen mit 50 zufallsgenerierten Dungeon Maps zu integrieren. Bis wir die restlichen Aspekte des Spiels formalisiert haben, kann ich nicht genau sagen wie lange der durchschnittliche Spieler brauchen würde um das Spiel zu komplettieren.



    PG.de: Wird das Spiel auch auf dem europäischen Mark veröffentlicht? Falls „Ja“, wann?


    Christopher: Unsere Hoffnungen bestehen darin einen Publisher für Quest zu finden um es sowohl auf den US, europäischen und asiatischen Markt zu bringen.






    PG.de: Habt ihr weitere Zukunftspläne?


    Christopher: Wir arbeiten momentan ein einem neuen GBA Titel für einen Publisher, jedoch sind wir zu dieser Zeit nicht in der Lage darüber zu sprechen.



    PG.de: Was sind Ihre Lieblings-GBA-Spiele?

    Christopher: Die Geschmäcker innerhalb des Studios variieren ein wenig. Ich denke die größten Anhänger finden Advance Wars, Castlevania, Golden Sun und gelegentlich Pokémon.




    PG.de: Sehen Sie irgendwelche Trends in Sachen GBA Spielen?


    Christopher: Ich denke der GBA Markt war eher schwach als die Ankündigungen von Nokias N-Gage und Sonys kommender PSP auftauchten. Ich glaube, dass beide Systeme andere Zielgruppen ansprechen werden, die im wesentlichen nicht den Hauptanteil der GBA Zielgruppe angreifen werden. Meine Hoffnungen bestehen darin, dass sich die Publisher nochmal ihre Aufmerksamkeit zum GBA wenden werden sobald die Systeme erschienen sind, und Ausschau nach qualitativ hochwertigen Spielen halten. Der GBA hat da draußen eine große installierte Basis, und es gibt noch viel zu tun.


    PG.de: Was halten Sie von Nokias N-Gage und Sonys kommenden Handheld PSP? Würden oder werden Sie auch für diese Systeme produzieren?



    Christopher: Ich glaube der N-Gage zeigt einiges an Potential, hat jedoch zu viele Fakten die gegen ihn sprechen um ein ernst zu nehmener Konkurrent im Handheldsektor zu werden. Sony hat gezeigt, dass sie Spiele kennen und wissen was Spieler wollen. Ich bin gespannt, mehr über das System in den kommenden Monaten zu erfahren.






    PG.de: Gibt es irgendetwas, dass Sie unseren Lesern sagen möchten?


    Christopher: Ich würde Ihnen raten ein Auge auf News zu Quest in der nahen Zukunft zu werfen und wir würden jegliche Kommentare Ihrer Leser begrüßen.


    Vielen Dank an Christopher Winters für die freundliche Unterstützung.


    Das Interview wurde geführt von Kevin Jensen [Iceman] für PlanetGameboy.de

    Auf Seite 2 findet ihr das englische original Interview





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