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Seite 9: NES Classics: Spiele 1-8

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Autor: Iceman

Kategorie: spiele
Umfang: 9 Seiten

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Game Boy Advance Artikel vom 31.07.2004








Warum auch immer Nintendo diesen alten NES-Shooter aus den verstaubten Lagerhallen geholt hat, wird wohl auf Ewig ein Rätsel bleiben. Namco ist damit neben Pac-Man bereits zum zweiten Mal in der Classic-Serie vertreten - Möglicherweise ein Freundschaftsdienst, um auf zukünftigen Konsolen etwas kräftiger mitzumischen? Fakt ist, dass beide Firmen mit dem N vorne Besseres auf der Halde liegen haben, als diesen Old-School-Shooter von Anno Dazumal.




In Xevious steuert ihr mal wieder den Beschützer der Menschheit, der schon damals auf dem NES die Erde vor den bösartigen Außerirdischen retten musste. Besonders viel hat sich Storytechnisch seit Blast the Evil Bydo Empire aus R-Type bis heute nicht getan, moderne Spiele wie Iridion 2 oder Ikaruga warten mit der gleichen 08/15 Geschichte auf.

Die größte Ähnlichkeit mit einem aktuellen Game Boy Advance Titel weißt Xevious aber mit dem Spiel Invader auf. Wie in diesem Shooter geht es darum, euer Raumschiff durch das von unten nach oben scrollende Level zu bugsieren. Dabei stellen sich euch einige Feinde in den Weg, die mit einem gezielten Schuss aus der Bordkanone vernichtet werden müssen. Gemeinerweise sind die Gegner aber nicht nur in der Luft, auch am Boden tummeln sich Gestalten, bzw. Stationen, welche dank Bombenabwurf vernichtet werden können. Das erfordert einiges an Geschick, wenn man gleichzeitig noch die heranstürmenden Massen mit blauen Bohnen beglücken will!






Für jeden abgeschossenen Feind gibt es Punkte, ab 10000 derselben ein Extraleben, um euren spärlichen Vorrat von drei Stück aufzurüsten. Denn ein Treffer bedeutet: Gleich nochmal von vorne - Oder von einem der Rücksetzpunkte, die das Spiel glücklicherweise bietet und so den Frust etwas mildern. Dieser entsteht jedoch recht schnell, hat man doch vergessen, dem Spiel Continues einzubauen. Sind eure Gleiter also alle verheizt heißt es Sayonara und bitte wieder von vorne. Die Highscore kann dabei auf dem modulinternen Speicher gesichert werden, was durchaus zu einem Wiederspielwert beiträgt, der sich ansonsten aber in Grenzen hält.


Technisch ist das Spiel selbst für NES-Verhältnisse etwas plump, spätere Shooter boten da eindeutig mehr. Die Grafik ist schlicht, aber übersichtlich. Dafür kommt es aber vor allem bei Endgegnern ab und an zu einem Ruckler, wenn zu viel des Guten in der Gegend herumschwirrt.

Zu Beginn werdet ihr von einer kurzen Melodie begrüßt, ansonsten beschränkt sich das Spiel auf die Dauerfeuergeräusche eurer Bordkanonen. Diese können dank Autofeuer kontinuierlich beheizt werden, was den Gegnermassen einigermaßen Einhalt gebietet.




Fazit:


Xevious ist einer der schwächsten Teile der NES CLASSICS Serie. 20 Euro ist dieses Spiel heutzutage eindeutig nicht mehr wert. Der Wiederspielwert strebt trotz Batterie und abwechselndem Zweispielermodus gegen Null. Für den Game Boy Advance gibt es andere, kultigere Alternativen wie das äußerst geniale, auch für 20 Euro zu habende Iridion 2. Wer also einen Shooter will, sollte die aktuelle Spielebibliothek im Kaufhaus, bzw. die dortigen Grabbel-Kisten prüfen.



Christian Nork für PlanetGameboy.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters
















Weitere Testberichte:






- The Legend of Zelda

- Ice Climbers

- Excitebike

- Pac-Man

- Mario Bros.

- Donkey Kong

- Bomberman

- Xevious



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