PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de

Interview mit Lost Boys Games

zurück

Autor: Nasreddin

Kategorie: interviews
Umfang: 2 Seiten

Seite   1   2 

Kommentare:

Kommentieren (-)

Game Boy Advance Artikel vom 20.07.2002

Lost Boys Games Interview:







ENGLISCH | DEUTSCH




Es gibt nicht nur deutsche Entwickler für den GBA (siehe Shinen), sondern auch in den Niederlanden haben sich einige verlorene Jungs zu den Lost Boys Games zusammengefunden. Wir hatten die Möglichkeit mit ihnen über die kommenden Projekte zu reden.








Planetgameboy: [PG] Es wäre nett, wenn du uns ein wenig über Lost Boys Games erzählen könntest.





Mathijs de Jonge [MdJ] Wir sind ein Spieleentwicklerteam in Amsterdam, Niederlande. Momentan haben wir etwa 50 Leute, die an verschiedenen Next Gen-Titeln arbeiten.





PG: Aktuell arbeitet ihr an zwei Spielen für den GBA. Eines davon ist “Invader”. Worum geht es bei dem Spiel?






MdJ: “Invader“ ist ein Vertical Shoot ‘em Up wie “Super Aleste” auf dem SNES. Es gibt verschiedene Spielmodi wie Multiplayer und einen „Boss-Attack-Modus“, bei dem du üben kannst Endgegner zu besiegen. „Invader“ bietet mächtige Waffen, Münzen, die du in einem Shop ausgeben kannst, starke Gegner, visuelle Effekte wie Tag- und Nachtwechsel, akkurate Schatten, transparentes Wasser, riesige Endgegner und vieles mehr.





PG: Wie wird der Multiplayermodus aussehen?





MdJ:Wir wollten von Anfang an das Spiel so arcadelastig wie möglich machen. Also können sich zwei Spieler verlinken und Invader im Zweispielermodus zocken. Es ist aber auch möglich ein Einzelspiel zu starten. Jederzeit während des Spiels kann ein zweiter Spieler gegen einen Credit dem Spiel beitreten.





PG: Zu Beginn hieß das Projekt “Kaisertal”. Warum habt ihr den Namen geändert?





MdJ: "Kaisertal" war der Originalname des Spiels, aber der Publisher meinte, dass der Name nicht zu dem Genre passen würde. Also entschieden sie sich den Namen in “Invader” zu ändern.






PG: Das zweite Projekt ist "Black Belt Challenge". Könntest du das Spielprinzip erläutern?





MdJ: :“Black Belt Challenge” ist unser Beat ‘em Up. Es ist ein wenig wie „Dark Stalkers“ oder „Pocket Fighters“. Es gibt mehr als 10 flüssig animierte SuperDeformed Charaktere. Jeder Charakter hat seinen eigenen, in mehreren Ebenen animierten, farbigen Hintergrund. Das Kampfsystem verwendet eine clevere KI, Tonnen an Moves und coole Specialmoves. Neben dem normalen Arcademodus bietet das Spiel einen Survivalmodus, den Challenge Modus, das Training und einen Linkmodus für 2 Spieler.






PG: "Black Belt Challenge" sieht nicht wie ein gewöhnliches Kampfspiel aus. Was unterscheidet es von “Streetfighter” oder “Tekken”?







MdJ: Die Charaktere sind neu und sehr groß wenn du sie mit denen aus anderen Spielen vergleichst. Das Spiel ist keine Umsetzung, sondern ein komplett neues Spiel. Die verfügbaren Spielmodi gibt es sonst nur in Topspielen wie “Soul Calibur” zu sehen.





PG: Können wir mehr Lost Boys Spiele für den Gameboy Advance erwarten?





MdJ: Es ist unglaublich schwierig unlizenzierte Spiele an Publisher zu verkaufen. Deshalb haben wir uns entschieden erst Aufträge von Publishern an zu nehmen und dann erst mit der Arbeit zu beginnen, anstatt eigene Spiele zu erstellen und dann zu verkaufen. Dies führte dazu, dass wir nun an Playstation 2 Spielen arbeiten. Aber wenn wir von einem Publisher ein gutes Angebot für ein GBA-Spiel bekommen kann es sein, dass wir es annehmen.





PG: Seid ihr mit den Möglichkeiten der GBA-Programmierung zufrieden?





MdJ: Ich bin kein Programmierer, aber ich habe bemerkt, dass die Hürde für Programmierer sehr niedrig ist. Sie können in C++ programmieren, was einen enormen Zeitaufwand gegenüber der Assemblersprache erspart.





PG: Was denkst du über die Zukunft des GBAs?





MdJ: Das Gerät selber ist sehr mächtig, aber ich denke, dass die meisten Spiele besser sein könnten. Der westliche Spielemarkt ist sehr kommerziell geworden. Die meisten Spiele wurden von oder für Leute erstellt, die einfach nur schnelles Geld anstelle eines guten Spiels machen wollten. Das blockiert nicht nur die Kreativität der Entwickler, sondern kann auch dazu führen, dass Verbraucher eventuell aufhören werden Spiele zu kaufen. Wenn das geschieht mögen einige Publisher ihre Einstellung ändern müssen, und der Markt wird seinen Wendepunkt haben. Ich kann es nicht erwarten zu sehen wie dies passiert.





PG: Gibt es sonst noch irgend etwas, das du unseren Lesern mitteilen möchtest?





MdJ: Wir hoffen, dass euch unsere Spiele gefallen!








Das Interview führte Michael Voigt (Nasreddin)





Wir bedanken uns bei Mathijs de Jonge für die freundliche Unterstützung!







Hier gibt es das Interview auch im englischen Original-Text!




< vorige Seite Seite   1   2  nächste Seite >