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Hardwaretest: Halo Light

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Autor: Kevin Jensen

Kategorie: hardware
Umfang: 1 Seiten

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Game Boy Advance Artikel vom 01.01.1970







Schon seit dem Launch des klassischen Game Boy Advance war das große Problem die fehlende Hindergrundbeleuchtung. Wer noch Besitzer des alten Game Boy Advances ist, wird die Suche nach einer geeigneten Lichtquelle kennen. Lichter und Lampen sind fast unerlässlich für den optimalen Spielgenuss. Es gab viele Lösungen, um eine Hintergrundbeleuchtung nachträglich einbauen zu lassen. Die bisher Beste unter ihnen war der Afterburner. Großer Nachteil an diesem Selbsteinbau-Kit war, dass man schon fast ein Feinmechaniker sein musste, um das komplexe Gerät einzubauen. Aus Hong Kong kommt nun die Lösung für den weniger, versierten Einbauwilligen. Schon früher haben wir über das HALO Licht für den GBA berichtet, die erste Version hatte jedoch noch mit Kindheitsfehlern, wie veränderte Farben und keine gleichmäßige Beleuchtung des Schirms zu Kämpfen.


Golden Shop aus Hong Kong war so freundlich uns nun die 2. verbesserte Version des Halo Lichts zukommen zu lassen. Hat die zweite Version des Geräts diese Mängel ausmerzen können, haben wir hier das ultimative Licht für den Game Boy Advance?



Zunächst muss gesagt werden, dass das Halo Licht im Gegensatz zum Afterburner sehr einfach zu installieren ist. Es ist nicht von Nöten, seinen geliebten Handheld komplett auseinander zu schrauben oder sogar mit dem Lötkolben zu malträtieren. In ein paar kurzen Schritten erklären wir euch, wie das Licht angebracht wird:



Zunächst muss die original Schutzscheibe des Game Boy Advance abgenommen werden. Als optimale Hilfestellung ist beim Halo Licht ein spezieller Schraubenzieher dabei. Mit diesem ist es eine Leichtigkeit, die schützende Scheibe des GBA zu entfernen. Dennoch sollte man immer mit Vorsicht arbeiten, damit man die Scheibe nicht von hinten verkratzt, denn man weiß ja nie, ob sie noch mal zum Einsatz kommen soll.



Nachdem die Schutzscheibe abgenommen wurde, kann mit Hilfe einer Positionier-Platte die eigentliche Hauptkomponente des Halo Lichtes, eine aus transparenten Silikon bestehende Gummischeibe, eingebaut werden. Diese wird nun zentral auf den Bildschirm des Game Boy Advance gelegt. Hier sollte man auch mit besonderer Vorsicht vorgehen und sich am besten in einem möglichst staubfreien Raum befinden. Denn wenn sich nun zwischen GBA und Gummischeibe Staub verfängt, bleibt dieser permanent dort. Nachdem die Gummiplatte einbebaut wurde und alle Luftblasen dazwischen durch leichtes Drücken beseitig wurden, kann nun der Game Boy Advance wieder durch eine Schutzscheibe abgeschlossen werden.



Die beigelegte neue Schutzscheibe verfügt über sichtbare Kontakte an der Außenseite. An der Innenseite befindet sich die eigentliche Lichtquelle. Hat man diese Scheibe angebracht und erneut die entstehenden Luftblasen beseitigt, ist man im Prinzip schon fertig. Zumindest was den Umbau angeht, braucht man nichts mehr zu fürchten.



Um nun das Licht nutzen zu können, muss am Link-Port der Stromadapter angesteckt werden. Dies kann beim ersten Anbringen etwas schwerfällig sein, doch einmal angebracht braucht man es nicht mehr so schnell lösen. Nun wird der Game Boy Advance wie üblich in Betrieb genommen. Am Poweradapter befindet sich oben ein Schalter, diesen umgelegt, kann man die Leistung des Lichtes prüfen. Die Lichtquelle am unteren Rand der Schutzscheibe strahlt nun die gesamte Gummiplatte aus und sorgt so für eine fast gänzliche und gleichmäßige Beleuchtung dieser. Natürlich wird nicht ganz die Leistung der Nintendo-eigenen Hintergrundbeleuchtung, der beim Game Boy Advance SP, erreicht. Auch scheint das Licht im Zentrum etwas dunkler zu sein als an den Rändern. Dennoch, das Resultat kann sich sehen lassen. Via Dimmer, der auch am Poweradapter angebracht ist, kann auch die Intensität des Lichtes beliebig reguliert werden.



Während unserer Testphase wurde auch der Stromverbrauch auf die Probe gestellt, denn ein solches Licht wird diesen beeinträchtigen. Lief mein Game Boy Advance üblich ca. 16-18 Stunden ohne Licht, so belief sich die neue Betriebszeit auf etwa 12-14 Stunden. Für die Leistung des Lichts ist dieser geringe Stromverbrauch sehr positiv zu bewerten.



Nachteile des Geräts sind, dass während des Gebrauchs keine Multiplayerspiele via Wireless Adapter verwendet werden können. Auch sonstige Anbauten und spezielles Zubhör kann, eventuell durch die neue Oberflächenbeschaffenheit des GBA, inkompatibel sein.





In Sachen Farbveränderung hat sich gegenüber dem Vorgängermodell einiges getan. Farbtöne bleiben bei eingeschalteten Licht weitesgehend erhalten und verändern sich nicht in eine negativ beeinträchtigende Richtung. Es ist sogar möglich, in stock dunklen Räumen problemlos zu Spielen. Mit dem Dimmer lassen sich feine Abstufungen der Helligkeit regeln, was bei Stromknappheit manchmal von Vorteil sein kann, ansonsten belässt man meist die Helligkeit auf voller Stufe.


Fazit:


Wer schon immer seinen Game Boy Advance mit einer Hintergrundbeleuchtung ausstatten wollte, jedoch Angst davor hatte, ihn mit Schraubenzieher und Lötkolben zu bearbeiten, wird das Halo Licht lieben. Einfacher Umbau binnen kürzester Zeit, geringer Preis und recht gute Qualität sind die Pluspunkte. Die Leistung eines SP Hintergrundlichtes oder der des Afterburner wird fast erreicht. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass es jetzt noch sehr schwer ist, an einen Afterburner-Kit heranzukommen. Das Halo Licht ist ab jetzt fester Bestandteil meines GBA’s und wird so schnell nicht abgenommen.


Kevin Jensen für PlanetGameboy.de


Vielen Dank an Golden Shop für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.


Kontakt: TEL (852) 2387 2840 FAX (852) 23600512

info@goldenshop.com

Direkt Kaufen Lieferzeit etwa 2 Wochen.

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