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Glossar: Mario Golf: Advance Tours

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Autor: N-Freak

Kategorie: spiele
Umfang: 1 Seiten

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Game Boy Advance Artikel vom 20.09.2004




Glossar & Tipps:

Ganz klar: Mit Mario Golf: Advance Tour wird der Golfsport wieder einige Fans gewinnen. Um euch den Einstieg in die Welt des Golfs ein wenig zu erleichtern, habe ich ein kleines Glossar erstellt, das als Nachschlagewerk fungieren und den Golfalltag ein wenig erleichtern sollte.



Allgemeiner Tipp:



Sollten die Gegner einmal zu haarig schwer sein, ihr ein Loch schlicht versiebt haben oder eine bestimmte Stelle auf Anhieb nicht schaffen können: Speichert einfach vor der Beendigung des Loches den Story Modus und schwups dürft ihr beim Fortfahren das Loch noch einmal von vorne beginnen! Auf diese Weise sollte es selbst für wenig begabte Hobbygolfer kein Problem darstellen, in die Analen des (Mario)Golf einzuziehen.




Glossar:


PAR: Jedes Loch besitzt eine „PAR“ Angabe. Die PAR Angabe ist nicht variabel und beschreibt die Anzahl der Schläge, die ein Pro [Professional] auf der Spielbahn maximal benötigen darf. Ab einer bestimmten Länge der Spielbahn ist dem Loch als Angabe des Schwierigkeitsgrades vom jeweiligen Golfclub aus ein „PAR x“ zuzuordnen. Bis zu 200 Metern etwa spricht man von einem PAR 3, der Pro darf also nur drei Schläge bis ins Loch benötigen.



Fairway: Das Fairway beschreibt die eigentliche Spielbahn, die man nach Möglichkeit nicht verlassen sollte. Das Fairway ist die relativ kurz geschorene Rasenfläche zwischen Abschlag und Green. Um mögliche Strafschläge zu vermeiden, sollte man versuchen, seinen Ball stets auf dem Fairway zu platzieren. Außerdem herrschen hier die besten Bedingungen einer Spielbahn, da die Wiese kurz geschorenen in gutem Zustand ist.



Rough: Abseits der Spielbahn befindet sich das so genannte „Rough“ [engl.: rau]. Dieser nicht gemähte Rasen ist äußerst schwer bespielbar, da der Ball unter Umständen im tiefen Gras liegen kann und ein optimaler Treffmoment somit erschwert wird. Entsprechend spricht man auch vom „Semi-Rough“ – einem Zwischenstück von „Fairway“ und „Rough“ – der hier befindliche Rasen ist gemäht, wenngleich er länger ist, als auf dem Fairway, dennoch aber kürzer als der Rasen des „normalen“ Roughs.

Schließlich gibt es noch das „Deep Rough“, der hier befindliche Rasen kann Höhen von bis zu 40 Zentimetern erreichen und ist entsprechend nur sehr schwer bespielbar.



Abschlag: Kurz gemähte Wiesenfläche am Anfang jeder Spielbahn. Der Ball wird hier auf ein Tee gelegt, von dem man je nach Lochlänge [PAR] und eigener Schlagweite mit einem Holz oder einem Eisen abspielt. Die erhöhte Ballposition bietet einen vorteilhaften Treffmoment, da eventuelle Reibung mit dem Rasen vermieden wird.



Tee: Ist in diesem Fall kein Erfrischungsgetränk. Von einem Tee spricht man bei zwei verschiedenen Dingen. Zum einen meint man mit einem „Tee x“ den Abschlag der x-ten Spielbahn, zum anderen ist ein Tee das auf dem Abschlag benötige Hilfsmittel, um den Ball in erhöhte Position zu legen. Ein Tee ist ein Holzstäbchen, das man einige Zentimeter weit in den Rasen steckt. An der Oberseite hat es eine Art „Plattform“, auf die der Ball nun gelegt werden kann, ohne dass er hinunter fliegt. Tees gibt es sowohl aus Plastik als auch aus Holz.



Bunker: Ein Bunker beschreibt ein auf dem Fairway platziertes Sandhindernis. Wird der Ball in einen Bunker geschlagen, so muss er aus diesem wieder herausgeschlagen werden, ohne den Sandboden vor dem Treffmoment des Balles zu berühren. Auf Grund der hohen Reibung sind aus dem Bunker nur wenig präzise und nur relativ kurze Schläge möglich. Je nach Position des Bunkers spricht man etwa von einem „Fairway-Bunker“ oder zB einem „Green-Bunker“.



Green: Das Green ist die am kürzesten gemähte Rasenfläche einer Spielbahn, auf der sich auch das Loch befindet. Auf ihr kommen keine herkömmlichen Schläger zum Einsatz, sondern der so genannte Putter. Der Ball wird hierbei flach über den enorm kurzen Rasen in Richtung Loch ge“puttet“.



Front-9/Back-9: Ein Golfplatz besteht in der Regel aus 18 Spielbahnen. In manchen Situationen spricht man von den ersten 9 bzw. den letzten 9 Spielbahnen.



Eisen: Der Eisen-Schläger ist ein Schläger mit abgeflachtem Schlägerkopf. Man verwendet ihn meist vom Fairway, da mit ihm eine höhere Präzision erzielt werden kann, als mit dem Holz. Mittels eines Eisens greift man normalerweise das Grün an, da mit dem Eisen der Ball genauer gen Loch gespielt werden kann. Je nach Schwungart erreicht man mit einem Eisen gängige Flugbahnen wie einen „Draw“ oder einen „Fade“. Auch der so genannte Backspin ist mit einem Eisen möglich.



Holz: Ein „Holz“ ist keineswegs ein Schläger aus Holz. Heutzutage besteht ein „Holz“ Schläger eher aus Titan und ähnlich unheimlich robusten, aber gleichzeitig leichten Materialien. Es hat als einziger Schläger grundsätzlich einen voluminösen, rundlichen Schlägerkopf. Zudem ist der Stab länger, als bei anderen Schlägern. Der erhöhte Radius und die trampolinartige Schleuderwirkung des meist hohlen Kopfes ermöglichen große Weiten, jedoch weniger präzise Schläge sind meist die Folge. Ein Holz schlägt man normalerweise vom Abschlag aus, je nach Länge und Neigung des Schlägers kann man ein Holz aber auch vom Fairway aus schlagen.



Hook: Wird der Ball so getroffen, dass er sich stark nach links dreht, spricht man von einem Hook.



Slice: Wird der Ball so getroffen, dass er sich stark nach rechts dreht, spricht man von einem Slice.



Handicap: Das so genannte Handicap bezeichnet die Spielstärke eines Golfspielers. Es wird aus der Abweichung an Schlägen vom PAR ausgerechnet.



Platzstandard: Die Summe der Pars aller 18 Löcher eines Platzes geben den „Platzstandard“ an. Dieser drückt allgemein den Schwierigkeitsgrad des Platzes als solchen aus.



Dogleg: Ein im Verlauf einer Spielbahn plötzlich eintretender Knick der Spielbahn nach Links/Rechts.



Caddie: Als Caddie wird der Assistent eines (Profi)Golfers beschrieben. Er zieht den Wagen bzw. trägt die Schlägertasche und steht dem Spieler bei Bedarf mit nützlichen Ratschläge zur Seite.



Stableford: Zähltypus, bei dem nicht die Anzahl der Schläge an sich im Vordergrund steht, sondern damit verbundene Punktzahlen. Je nach Abweichung von der vorgegebenen Par-Schlagzahl wird eine bestimmte Punktzahl vergeben. Die vergebene Punktzahl variiert in Relation zu den Handicaps. Spielt ein Spieler mit dem Handicap 5 beispielsweise eine 4 an einem PAR 4, so bekommt er auf Grund seines Handicaps weniger Punkte, als ein Spieler mit Handicap 20 bei einer 4 an einem PAR 4 erhalten würde.



Zählspiel: Einzig und alleine die Anzahl der Schläge zählt. Nach Beendigung einer Runde werden die Schläge addiert. Dieser Wettspieltypus ist sehr anspruchsvoll, da jeder Schlag gewichtet wird.



Birdie: Ein Birdie hat man erzielt, wenn man ein Loch mit einem Schlag weniger als dem vorgegebenen Par beendet hat.



Eagle: Ein Eagle hat man erzielt, wenn man ein Loch mit zwei Schlägen weniger als dem vorgegebenen Par beendet hat.



Albatross: Ein astreiner Albatross kann nur an einem PAR 5 Loch erzielt werden. Er beschreibt die Beendigung eines Loches mit 3 Schlägen weniger als dem vorgegebenen PAR.



Hole-in-One: Ein Hole in One beschreibt die Beendigung eines Loches mit nur einem einzigen Schlag. Meist ist ein Hole-in-one eine sehr teure Angelegenheit, da man bei offiziellen Wettspielen nach einem Ass (so das Synonym) den versammelten Wettspielteilnehmern nach dem Wettspiel Getränke nach Wahl spendieren muss.



Strafschläge: Der Golfsport besitzt ein riesiges Reglement von mehreren hundert Regeln. Jeder Spieler sollte dieses nach Möglichkeit auswendig kennen. Einen oder mehrere Strafschläge kann man bei einem Verstoß gegen eine Regel erhalten, bzw. auch dann, wenn man den Ball in ein als solches gekennzeichnetes Hindernis schlägt.



Drive: Spricht man von einem Drive, so spricht man vom Abschlag, also vom ersten Schlag auf einer Spielbahn, der vom Abschlag mit einem Driver (= Holz 1) ausgeführt wird.



Sandwech: Schläger mit einer sehr hohen Neigung: Weite Schläge können nicht erzielt werden, dafür aber sehr hohe aus einem oder über ein Hindernis [Bunker, zB]. Ähnliche Funktion übernehmen auch die Schläger „Pitchingwech“ und „Loftwech“.



Pitch: Annäherung an das Green von einer relativ weiten Distanz, mit der Absicht, das Grün zu treffen.



Approach: Annäherung an das Green von einer nur sehr geringen Distanz.



So, ich hoffe, dass euch das Glossar ein bisschen weitergebracht hat, sodass ihr nun erhobenen Hauptes über das Spielgelände in Mario Golf: Advance Tour marschieren könnt und dabei auch versteht, was die anderen Leute euch zu sagen haben. Wenn ihr einen bestimmte Begriff in diesem (relativ kleinen ) Glossar vermisst oder ihr mit einem Begriff nichts anfangen könnt, dann schreibt ihn uns und wir werden ihn in das Glossar aufnehmen.
Ansonsten wünsche ich euch weiterhin ein gutes Spiel und viel Spaß mit Mario Golf: Advance Tour.


Christian Thol [N-Freak] für PlanetGameboy.de


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