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Seite 2: Das 2. Jahr GBA...

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Autor: Sagat

Kategorie: sonstiges
Umfang: 2 Seiten

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Game Boy Advance Artikel vom 24.06.2003




Das 2. Jahr GBA. . . es geht weiter!



2003




Schon in der ersten Woche des neuen Jahres bestätigten sich die Gerüchte - ja, Nintendo arbeitete an einem neuen GBA. Sein Name? GBA SP. Seine Vorteile? Endlich war beim GBA die Beleuchtung gleich dabei. Das und der coole Zusammenklapp-Look begeisterten die Zocker. Im weiteren Verlauf des Januars sorgten Games wie Super Puzzle Fighter II und Doom 2 für Kurzweil, während Nokia für den N-Gage Firmen wie Namco und Capcom gewinnen konnte. Sollte ein Duell zwischen den beiden N's ins Haus stehen? (Pssst, verratet doch noch nichts!)

Am 14. Februar dann kam der GBA SP in die japanischen Läden und war sofort ausverkauft. Ein guter Start für eine Konsole, die außer zusätzlichem Licht und coolerem Design nichts bietet, und eine Bestätigung für Nintendos Strategie. Ein paar Tage darauf kam das endgültige Aus für den Möchtegern-Konkurrenten WonderSwan. Nun hatte Nintendo auf dem Handheld-Sektor vorerst nichts mehr zu befürchten. Der N-Gage würde sich schon nicht als so schlimm herausstellen, und einen Publikumsmagneten wie die PlayStation würde es in diesem Bereich glücklicherweise nie geben.

Der so einladend leere Handheldmarkt brachte auch andere auf die Idee, sich ihr Stück vom Kuchen zu holen - so verkündete die Telefonfirma TTPCom, sie werde mit ihrem Hand(y)held B'ngo in die Szene einsteigen.

Weitere Spiele, z.B. Shining Soul kamen... und gingen... als so langsam im GBA-Land der Frühling einbrach. Und als die ersten Vögelein anfingen zu zwitschern, kam am 28. März 2003 endlich der GBA SP in deutschen Gefilden heraus. Trotz seines stattlichen Preises überzeugte der neue Gameboy auf ganzer Linie - nur um die Kratzfestigkeit des silbernen Exemplars war es wohl nicht ganz so gut bestellt. Gleichzeitig erschien das Remake des zu Recht überaus erfolgreichen SNES-Games The Legend of Zelda - A Link To The Past mit der Multiplayer-Erweiterung The Four Swords



Es hätte alles so schön sein können, aber mehr und mehr Firmen platzten plötzlich mit Ankündigungen eigener Handhelds heraus - diesmal war es TapeWave mit ihrem Helix, der mit sensationellen Daten und professioneller Unterstützung (Activision, Midway, Infogrames, Motorola, Yamaha) für einige offene Münder sorgte. Beunruhigt, aber nicht entsetzt, steuerte man nun auf die diesjährige E³ zu - und auf die nächste große Überraschung. Während sich Nintendo auf der Messe in widerstreitenden Ankündigungen über den zukünftigen Metroid-Teil verstrickte, präsentierte Sony (ja, Sony) ein neues Handheld - die PSP (Playstation Portable). Und diese schien nun der erste wirkliche Konkurrent für Nintendo zu werden. Für viele Nintendo-Fans war das eine regelrechte Hiobsbotschaft (Zitat: "Ausgerechnet Sony *daskotzenbekomm*" - Troublemaker), für andere, leichtsinnigere Naturen eine willkommene Konkurrenz. Und dass die PSP sich nicht so leicht abschütteln lassen würde wie seinerzeit der WonderSwan, das bewiesen die Meldungen der nächsten Tage. Sony schien Nintendo (und Nokia!) auf der E³ mit der Ankündigung der PSP auf dem falschen Fuß erwischt zu haben, denn abschließend wurden gerade die beiden PSP-Konkurrenten zu den schlechtesten Präsentationen der ganzen Messe gewählt. Auch Helix und b'ngo versuchten im allgemeinen PSP-Hype wieder von sich Reden zu machen, aber es zeichnete sich schon ab, worauf alles hinauslaufen sollte: ein Direktkampf zwischen Nintendo und Sony (und vielleicht noch Nokia) um die Krone im Handheld-Geschäft.

Daraufhin begann eine regelrechte Schlammschlacht zwischen den drei Firmen, die sich abwechselnd gegenseitig Inkompetenz und mangelndes Zielgruppenbewusstsein unterstellten.



Auf dem Konsolenmarkt war Sony ja schon lange die Nummer 1, und so verwunderte es nicht, dass Nintendo den kränkelnden GameCube am (Noch-?)Erfolg des GBA teilhaben lassen wollte - und zwar mit der Veröffentlichung des GBA-GameCube-Players, einem Gerät, das man unter seinen Spielewürfel klemmen kann und das das Abspielen von GBA-Games auf dem großen Fernsehbildschirm ermöglicht.

Der Release dieses Gerätes beendet das rasante zweite Lebensjahr des Nintendo-Handhelds. Was die Zukunft bringen wird, steht in den Sternen. Ob das neue Jahr aber wieder so gespickt mit Remakes und allgemeinen Flauten wird wie das letzte, wird von der Größe des Konkurrenzdrucks der anderen Firmen abhängen. Und dieser ist dank der PSP noch um einiges gestiegen. Also, freuen wir uns darauf, dabei zusehen zu können, mit welchen Aktionen Nintendo versuchen wird, den Handheld-Markt doch noch unter Kontrolle zu halten. Die Gewinner hierbei sind vor allem wir, die Spieler. Also müssten wir der PSP eigentlich sogar danken, weil sie bestimmt einiges an Schwung in das dritte Jahr GBA-Geschichte bringen wird. Aber werden wir das? Neeeeeeeeeee.



Christian|Sagat


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