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Sind wir zu dumm für RPGs?

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Autor: TechAdvance

Kategorie: kolumnen
Umfang: 1 Seiten

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Game Boy Advance Artikel vom 12.08.2002





Sind wir zu dumm für RPGs?











Wichtig: Dies ist ein Kolumne, gespickt mit einer gesunden Portion Ironie und Sarkasmus. Bitte nehmt nicht alles was in unseren Kolumnen steht immer bierernst. Danke. ;o)

Bei Role Playing Games, umgangssprachlich RPGs genannt, herrscht Ebbe auf Europäischen Märkten.

Wieso? Das haben sich schon Generationen von Konsolen-Spielern gefragt, wobei: Die Antwort liegt doch auf der Hand?
Die westliche Welt ist einfach zu dumm für RPGs!


Es war doch schon immer so, wir Europäer mussten in Sachen RPGs neidisch nach Japan und nicht selten sogar
auf die Amis blicken, man könnte ja meinen dies hätte sich durch die ach so gepriesene Globalisierung geändert
(die Proteste der Globalisierungs-Gegner haben anscheinend ihr übrigens getan), aber die Europäer schauen nach wie vor in die Röhre, was aber bei anderen technischen Wunderwerken wie Handy's und Roboter auch nicht anders ist.



Dass die Marketing-Bosse bei Nintendo, Konami, Square und etlichen anderen "Schlitzaugen-Konzernen" finden, dass unsere
ganze Gehirnmasse in unseren riesigen Näsen steckt ist ja nichts Neues. Aber das Vorurteil, dass wir selbst die KP von der PP in Golden Sun nicht unterscheiden könnten ist unberechtigt, und grenzt schon fast an ..., naja ich weiche vom Thema ab.


Fakt ist doch, dass wir schon immer bestenfalls die Spitze des Eisbergs bekommen haben, von Tactik RPG's erst ganz
zu schweigen. Wir können ja schon froh sein diese geniale PAL Version von FFX bekommen zu haben (nach einem Jahr Wartezeit,
wow!). Dass es für viele Firmen zu kostenspielig ist RPGs in die Deutsche Sprache zu übersetzen (bestes Beispiel im Moment: BOF2), kann man ja noch verkraften. Naja vieleicht sollten wir einfach mehr Übersetzer ausbilden. Aber, dass es sogar nicht selten in den englischen Versionen vor Übersetzungfehler nur so wimmelt ist nicht verzeihbar, immerhin zahlt man für jedes
Spiel 50 Euro oder mehr. Dafür sind die Japaner dann ausnahmsweise mal nicht Schuld.


Bei uns sind es haufenweise Disney- und Zeichentrick-Jumper die massenhaft für den GBA erscheinen, und nach denen wir
anscheinend so verrückt sind. In Japan sind es eben die (Shojo*-)Anime und billige RPG-Umsetzungen, wobei ich über letzteres doch um einiges Glücklicher wäre, da sich unter den vielen RPGs nicht wenige Perlen verstecken. Natürlich kann man die Module dank Otaku, Lik-Sang und .co trotzdem bekommen, doch abgesehen von den zusätzlichen Kosten ist es die Sprache die solche Bestellungen für die meisten (ok, Hardcore-Freaks und Magazin-Redakteure ausgeschlossen) sinnlos machen.


Aber sind wir im Endeffekt nicht selbst Schuld? Ich meine, immerhin übersetzen wir unsere Spiele und auch sind es nicht wir
die, die RPGs entwickeln. Ich finde wir sollten den Japaner trotz der ganzen Diskrimination danken, denn wie würde unsere
Gesellschaft ohne solche Spiele und Serien wie Pokemon oder Digimon ausehen? Ich will gar nicht daran denken....


Also schreibt weiter fleißig eure Beschwerdebriefe an Nintendo of Schlitzaugenland, denn das Warten auf Pokemon Advance geht weiter!

Tech Advance ;o)

Diskutiere mit! Was denkst du über RPGs und den westlichen Markt?





















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