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Big Ben Hardware Offensive

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Autor: Trunx

Kategorie: hardware
Umfang: 1 Seiten

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Game Boy Advance Artikel vom 05.08.2003




Die big ben interactive Hardware Offensive!



Nicht nur der Music Player Advance ist bei uns eingetrudelt! Big Ben hat unser Testlabor mit drei neuen Mustern gefüllt, die sich unserem hartnäckigen, unbestechlichen Planetgameboy.de-Test unterziehen müssen!
Ohne Sam Hell, unserem Ex-Hardware-Guru, wird das gar nicht so leicht, wir versuchen es trotzdem!



Drei Testmuster dem Testerkönig hoch im Licht! Zwei davon für den SP, eins für den GBA. Wo wir grade bei Licht sind machen wir doch da grade mal weiter:



Mechanical Light GBA


Nachdem bereits ein breites Band an Hardware für den normalen GBA erschienen ist, kommt inzwischen hauptsächlich Zubehör für den GBA SP auf den Markt.
Größtes Manko des GBA ist und bleibt die fehlende Beleuchtung, die den Zocker entweder in die grelle Sonne (Vorsicht, Sonnenstich!) oder in die heimische Hütte unter die nächste Lampe zieht.
Das Mechanical Light GBA soll da Abhilfe schaffen. Das Gerät von der Größe eines McDonalds Hamburgers (nur nicht so schwammig und komisch schmeckend, hab das mal getestet…) erstaunt erstmal durch seine wahrlich abnorme Form. Aber gut, das „Ding“ aus seiner Packung befreit (diese Plastik-Dinger, die sich dank Vakuum-Einschweißung um die Hardware legen, als wollten sie sagen: „Nix, meins, das bekommst du nicht!“) und irgendwie auf den GBA gestülpt… Hm, mit einem sanften „Klack“ passt es. Bombenfest. Mal den GBA fallen lassen… Hält! Wahnsinn.


Ok, weiter im Tes/xt. Die große Lupe schaut mich bereits wie ein großes Fischauge verführerisch an. „Benutz mich!“ Oh behave!
Am unteren Rand befindet sich ein leider sehr, sehr leicht auszulösender Schalter, bei dessen Aktivierung (man sagt, es reiche ein Lufthauch) die mit LEDs bestückte Klappe elegant, da langsam nach oben „flippt“.

Ist die Endposition nach der sagenhaften Zeit von sieben Sekunden (ich hab das mal gestoppt) erreicht kommt der große Augenblick: Das Einschalten des GBAs. „Kling“ macht´s und wir sehen immer noch nichts… Ah, dafür ist also das Kabel gedacht! Denn oberhalb des Mechanical Light schleudert so ein kleines Möchtegern-Fitzelchen herum und möchte irgendwo eingesteckt werden. Was passt da besser, als der Link-Adapter? Braucht man ja sonst eh nicht, GBA-Spieler haben scheinbar keine Freunde (wo ist der Weird-Smilie aus dem Forum, wenn man ihn mal braucht?). Das gibt keinen Abzug in der C, keinen in der B, nein, einen ganz dicken in der A-Note!


Hauptkritikpunkt ist jedoch das eingebaute Licht. Die zwei Weißlicht-LEDs sind einfach nicht stark genug, um gut bis auf die Oberfläche des LCDs des GBA durchzudringen (man sind das viele Abkürzungen hier..). Euren Augenarzt wird’s freuen. In völliger Dunkelheit ist zumindest ein wenig zu erkennen. Dafür spiegeln sich hier die LEDs auf der Lupe.. Wie mans macht ist es nicht recht…


Fazit número uno:

Leider gilt auch beim Mechanical Light: Finger weg, liebe Kinder. Oder Augen putt. Die Lupe ist zwar ausgezeichnet, fast spiegelfrei und spieletauglich, aber die LEDs sind eindeutig zu schwach auf der Brust. Hier ein wenig mehr Feinschliff, eine durchgeschleifte Link-Buchse und wir wären alle glücklich und zufrieden. So bleibt nur der fade Nachgeschmack…



Akku GBA SP


Sommerzeit, Urlaubszeit!

Was liegt da näher, als in den wilden Süden zu fahren (oder nach Hannover, wir gehen ja mit der Zeit) um ein wenig in der Sonne zu relaxen? Urlaubszeug gepackt, GBA-Spiele eingepackt, GBA-SP geladen… Und mitten im allerbesten Stau geht der Akku leer. Langeweile überfällt einen schlagartig, wie ein hungriges Raubtier! Die Vorschläge der Mutter „Lies doch ein Buch“ werden mit einem erbosten Grunzen quittiert. Lass das bloß nicht Duke Nukem hören, der gerade bei 45 Grad im SP vor sich hinschmort und darauf wartet, mit neuem Saft auf Alien-Jagd zu gehen.



Das größte Manko des GBA-SP ist nun mal sein eingebauter Akku. Eigentlich eine feine Sache: Nie wieder Batterien kaufen, nie wieder Geld für neuen Saft hinlegen. Der Haken an der ganzen Sache zeigt unsere kleine Geschichte da oben: Ist der Akku alle hat´s sich’s mit der Macht des Saftes und das Geschrei ist groß.

Abhilfe schafft entweder ein Autoladekabel („Das geht jetzt nicht, Schatz, Pappi hat dann Probleme beim Schalten!“) oder sogar die Lösung schlechthin: Ein zweiter GBA-SP („Gib deinem Bruder sofort wieder seinen Game Boy, sonst drehen wir um und fahren wieder nach Hause!“ Eltern und ihre ernsthaften Drohungen…). Dieser Einfall scheitert jedoch mangels Kohle bereits in der Entstehungsphase.



Aber nein, Nintendo hat mal mitgedacht! Unsere japanische Lieblingsfirma hat nämlich einen 1000MaH-Akku für den SP herausgebracht! Hält länger und weiter. Aber, leider, leider… Nur für den japanischen Markt. Zähneknirschend schaut sich der geneigte Zocker nach der nächsten Lösung um…
Und hier hat GBA-Zubehör-Spezi Big Ben Interactive die Lösung! Ein zweiter Akku, in Deutschen Landen zu haben und mit 9,99 Euro sogar richtig günstig.


Aus der Vergangenheit wissen wir, dass Akkus für den GBA meistens mangelhafte Ware sind. Veraltete NiCd-Batterien, die über den allseits unbeliebten Memory-Effekt verfügen, welcher den Akku langsam aber sicher auf den eigenen Tod vorbereitet.

Big Bens Akku für den SP ist da anders:

Ebenso wie die Saft-Schleuder von Nintendo wurde ein Lithium Ionen Akku verwendet, welcher dank neuerer Technik diesen Memory-Effekt so gut wie gar nicht aufweißt und daher u.a. auch die Idealbesetzung in Mobiltelefonen geworden ist.


Ebenso wie Nintendos Original hat dieses Zubehör die Kapazität von 700MaH und hält damit genauso lang wie sein Vorbild.

Praktischerweise ist in der Verpackung zusätzlich ein kleiner Schraubenzieher dabei, mit dem die Akku-Abdeckung des SP einfach und schnell gelöst werden kann. Damit man dieses kleine Tool nicht immer mit sich herumschleppen muss hat Big Ben außerdem eine zusätzliche Abdeckung spendiert, die über einen einfachen Drehmechanismus zu öffnen und zu schließen ist. Eine saubere Sache also!


Fazit Nr. 2:

Alle SP-Fans, die vor einem Import des Nintendoschen Originals zurückschrecken sei der Akku von Big Ben wärmstens ans Herz gelegt. Gerade für lange Reisen beweist diese Lösung, dass der SP sich doch nicht vor seinem kleinen Bruder, dem GBA, verstecken braucht. Kaufen!



Lupe GBA-SP


Der im wahrsten Sinne des Wortes große Vorteil des GBA gegenüber seinen Vorgängern war der große Bildschirm. Man kann zwar nichts auf ihm erkennen, aber immerhin hat das 16:9 Format im Handheld-Bereich Einzug gefunden und mit Hintergrundbeleuchtung am SP macht Sharps LC-Display eine sehr, sehr gute Figur.


Das hindert die findigen Zubehör-Hersteller nicht daran, immer wieder Lupen für unser herzallerliebstes Daddel-Spielzeug auf den Markt zu schleudern. Wer das ganze Zeug kaufen soll ist uns zwar ein Rätsel, aber immerhin sind wir ja dafür da, um euch durch den Dschungel zu führen.



Was beim GBA-SP jedoch mangels Hardware kein so großes Problem ist. Big Ben hat sich erbarmt und bringt uns die erste GBA-SP Lupe mit 1,4facher Vergrößerung. Nicht viel, aber man freut sich.

Die Lupe wird zusammengeklappt auf den SP-Deckel gepresst und bleibt in den kleinen Seitenlöchern mit einem Klick gesichert. Das war ja einfach.
Was beim ersten Mal jedoch nicht so einfach ist: Das Aufklappen der Lupe erfordert doch ein wenig Fingerspitzengefühl. Denn die dünnen Ärmchen, die das ganze Gestell halten, wirken wie ein Spielzeug aus dem Happy Meal: Zerbrechlich und nach zweimal Klappen hinüber. Bisher hat es sich jedoch als recht stabil erwiesen, das geeignete Maß an Respekt vor der Technik vorausgesetzt.
Nachteil dieser „Ich klappe dich mit Wattebällchen auf bis du mir Vergrößerung gibst“-Methode: Sehr schnell landen Fingerabdrücke auf der Lupe, welche zwar auf der einen Seite durch eine abnehmbare Schutzklappe vor Umwelteinflusen geschützt ist, auf der anderen aber eben nicht.


Ist die Konstruktion in Stellung gebracht und der SP angeschaltet ist jedoch die Freude über das neue Stück Hardware nicht ganz so groß: Die Lupe spiegelt doch ziemlich, was angesichts der Hintergrundbeleuchtung des SP aber zu verkraften ist. Außerdem hat das ganze Ding ein recht hohes Eigengewicht und klappt den SP auch schon mal um, wenn er mal nur so auf dem Tisch liegt.
Dafür ist die Vergrößerung um einiges besser, als man sie rein instinktiv von 1,4fach erwartet. Das Bild wird nicht beeinträchtigt und das Spielen macht vor allem bei Games wie Broken Sword viel mehr Spaß: Endlich erkennt man ein wenig mehr vom Geschehen da auf dem Display.


Fazit Nr. 3:

Die Lupe für den SP ist nichts, was man unbedingt zum Überleben braucht. Aber sie kann das Spielen schon erleichtern, besonders bei Games, bei denen es um Millimeter-Arbeit ankommt wie Shootern á la Iridion 2.

Für 7,99 Euro bekommt der Käufer ein nettes Gimmick. Vor dem Kauf sollte man aber überlegen, ob man so etwas wirklich braucht.


Christian Nork|Trunx


Vielen Dank an Big Ben Interactive für die freundliche Bereitstellung der Testmuster

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